Nam June Paik: Moon Is the Oldest TV

Amanda Kims filmisches Porträt wird dem »Vater der Videokunst« Nam June Paik auch ästhetisch gerecht.

Miroirs No. 3

Der neue Film von Christian Petzold, wieder mit Paula Beer, ist ein sommerlich-abgründiges Spiel der Identitäten: Eine junge Pianistin findet nach einem schrecklichen Unfall auf dem Land Aufnahme bei einer Familie, die ein dunkles Geheimnis hütet.

Memory Wars – Elizabeth Loftus und die Macht der Erinnerung

Das dokumentarische Porträt einer geradlinigen Frau, das den im Titel angezeigten Wissenschaftskrieg nur als Hintergrundillustration mitnimmt.

Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes

Die mehrtägige Porträtsitzung, die der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz zunächst widerwillig über sich ergehen lässt, wird in dem Kammerspiel von Edgar Reitz und Anatol Schuster zu einem vergnüglichen Kolloquium über Fragen der Kunst und Philosophie.

Kung Fu in Rome

Mit seinem neuen Film gelingt dem Italiener Gabriele Mainetti ein atemberaubender Genremix aus Kung-Fu-Action und interkultureller Liebesgeschichte.

Kill the Jockey

Wie der Jockey Remo mit Verve und vielen Drogen auf den Abgrund zusteuert und sich danach selbst neu erfindet, erzählt der argentinische Regisseur Luis Ortega mit einer Überfülle an visuellem Einfallsreichtum, der genauso in Erinnerung bleibt wie das beeindruckend minimalistische Spiel von Hauptdarsteller Nahuel Pérez Biscayart.

In die Sonne schauen

Mascha Schilinski filtert hundert Jahre deutsche Geschichte durch die Erfahrungen von vier Mädchen und erfindet dabei eine großartige, assoziationsdichte Bildsprache.

How to Be Normal und der Versuch, sich selbst zu verstehen

Mutiges Spielfilmdebüt mit einem Feuerwerk an popkulturellen Zitaten, das neue visuelle und narrative Darstellungsweisen für psychische Erkrankungen wagt, ohne diese zu verharmlosen und sowohl die Perspektive der Angehörigen und des Umfelds, als auch der Erkrankten selbst abzubilden versucht.

Happy Holidays

In einer dokumentarischen, mitunter kunstlos anmutenden Filmsprache erzählt Scandar Copti von Palästinensern und Israelis in Haifa – und von destruktiven gesellschaftlichen und familiären Prägungen.

Hannah Arendt – Denken ist gefährlich

Dieses dokumentarische Porträt über Hannah Arendt schildert anhand von originalem Archivmaterial, wie stark Leben und Werk der berühmten Denkerin mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verbunden waren. Ihre Erkenntnisse über totalitäre Herrschaft und die Gefährdungen der Demokratie haben nicht an Aktualität verloren. Nina Hoss verleiht Hannah Arendt ihre Stimme, mit eingesprochenen Passagen aus deren Schriften, Briefen und Gedichten.

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