E-Mail an... Cédric Klapisch

Cédric Klapisch, Jahrgang 1961, ist ein französischer Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor. 1992 veröffentlichte er seinen Debütfilm »Kleine Fische, große Fische«. Mit »Typisch Familie!« gewann er 1996 drei Césars. »L'auberge espagnole« (2002) über eine Erasmus-WG in Barcelona und die beiden Sequels waren große Publikumshits. Sein neuer Film, »Die Farben der Zeit«, startet am 14. August im Kino.
Diese Filme muss man gehört haben: »Sirât« und »In die Sonne schauen«, beide Cannes-Preisträger, verblüffen durch eine ­außergewöhnliche Tongestaltung.

Roter Himmel (2023)

Mit ungewohnt leichtem Tonfall erzählt Christian Petzold von vier jungen Menschen in einem Ferienhaus an der Ostsee, von Freiheit, Sehnsucht und Selbstbezogenheit – bis eine Katastrophe die sommerliche Idylle zerstört.

Sophia, der Tod & ich (2022)

Ein junger Mann öffnet seinem Tod die Tür und schindet dann noch ein paar abenteuerliche Tage mit Mutter, Ex-Freundin und Sohn: In seinem Spielfilmdebüt gelingt es Charly Hübner, das lockere Geplänkel der Vorlage von Thees Uhlmann in eine Balance zwischen charmanter Komödie, zauberhaftem Märchen und rasantem Roadmovie zu bringen.

Der Masseur (2020)

Ein Fremder aus dem Osten kommt nach Polen und wird als Masseur in einer Gated Community zu einer Art Guru. Mischung aus Mysterythriller und Satire, politischer Parabel und lyrischem Essay.

Die goldenen Jahre (2022)

Die Mittelmeerkreuzfahrt eines frisch verrenteten Paares ist in dieser schweizerischen Beziehungskomödie der Beginn einer Reise hin zur Selbsterkenntnis und zu einer unkonventionelleren Lebensweise: ein liebenswürdig unspektakulärer Film.

Die versunkene Stadt Z (2016)

»Die versunkene Stadt Z« ist ein Abenteuerfilm wie aus guten alten Zeiten, der sich dem britischen Forscher Percy Fawcett und seinen Expeditionen ins Amazonasgebiet widmet. Dabei enthüllt sich in der Ruhelosigkeit des Mannes auch die Vergeblichkeit des modernen Strebens nach der Entzauberung der Welt.

More Than Strangers (2023)

Fünf Unbekannte teilen sich in dieser Dramödie eine Mitfahrgelegenheit von Berlin nach Paris und erweisen sich dabei mit all ihren Befindlichkeiten und handfesten Problemen als Mikrokosmos Europas. Etwas konstruiert wirkendes Roadmovie, das an Fahrt gewinnt.
Gerhard Midding

Sind sechs Jahre lang genug, um den Verfemten wieder die Hand zu reichen? Ich kann es nicht sagen, denn ich kenne die Zeitrechnung der Löschkultur nicht. Auf jeden Fall kommt morgen »An Officer and A Spy« von Roman Polanski in die US-Kinos, der 2019 in Venedig den Großen Preis der Jury erhielt.

Freakier Friday

Die Fortsetzung des Körpertausch-Klassikers »Freaky Friday« enttäuscht mit allzu bravem Humor und biederer Familientauglichkeit, punktet aber mit vier glänzend aufgelegten Hauptdarstellerinnen, allen voran eine großartige Jamie Lee Curtis.

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