Sigourney Weaver

Als Schauspieler/in:

Ein Junge, konfrontiert mit dem nahenden Tod seiner Mutter: J. A. Bayona hat ein furioses Drama über Trauer und Loslassen gedreht. Mit einem Baummonster. »Sieben Minuten nach Mitternacht« ist kein Family Entertainment, aber für die ganze Familie
Recht infantiler SciFi-Actioner über einen Polizeiroboter, der mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und von Gangstern instrumentalisiert wird. Viel Geballer, wenig Hirn
Beeindruckende Massenszenen, zehn fiese Plagen sowie eine Neuinterpretation der Meeresteilung bietet Ridley Scott in seinem Epos um Moses und den Auszug der Hebräer aus Ägypten. Erzählerisch wirkt »Exodus« jedoch leider ziemlich uninspiriert – trotz seiner modernen, agnostisch geprägten Perspektive
Nach dem reizvollen Action-Pastiche »JCVD« verliert sich der französische Filmemacher Mabrouk El Mechri nun in den tiefsten Genre-Niederungen. Nach dem Verschwinden seiner Familie gerät ein junger Amerikaner zwischen die Fronten zweier Geheimdienste. Seinen Wettlauf gegen den Tod setzt El Mechri erwartbar atem-, aber leider auch völlig kopflos in Szene
John Singleton verpasst dem Actiongenre eine Frischzellenkur, indem er Taylor Lautner als jugendlichen Helden in eine klassische Ich-gegen-den-Rest-der-Welt-Story implantiert, bleibt dabei aber altmodischer Handwerker
Schier endlos ist die Liste an humorvollen Genreverweisen in der Geschichte um einen rotzfrechen Außerirdischen, der auf der Flucht vor dem FBI von zwei britischen UFO-Touristen begleitet wird. Allerdings gelingt es den Filmemachern bei aller Liebe zum Genre nicht, den Zitatendschungel von »Paul« in einer schlüssigen dramaturgischen Form zu bändigen
Der mit dem Rechner tanzt: Zwölf Jahre nach »Titanic« kehrt der Blockbusterkönig James Cameron zurück, um mit blauen Aliens, Terrorkonzernen und Futuro-Sauriern die ziemlich abgedrehte Variante eines durchökonomisierten Weltkinos zu präsentieren
Amerikanische Zeitgeistkomödie um eine allein lebende Geschäftsfrau, die sich mit Hilfe einer Leihmutter ihren Kinderwunsch erfüllen will. Knallige Lifestyle-Kritik mit romantischer Wendung

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Dramaturgisch unbekümmerter als seine Vorgänger verbindet der neue Pixar-Disney-Film Computeranimation und Detailvergnügen mit einer ausgesprochen zivilen Botschaft von Maschinen, Müll und Menschen