Matthias Petsche

Musik für:

Spielfilmdebüt mit dokumentarischem Charakter über eine Theatergruppe, die zu Recherchezwecken nach Auschwitz fährt. Trotz einiger gelungener Momente bleibt die Handlung zu ungenau: »Hotel Auschwitz«
Julia von Heinz zeichnet ein differenziertes und widersprüchliches Bild des komplexen Wurzelwerkes, das Deutsche und Israelis heute, nach drei Generationen Vergangenheitsbewältigung, verbindet
Während zu Hause der Vater die Mutter zusammenschlägt, wartet draußen die erste Liebe auf die 13-jährige Johanna. Einfühlsam und unbestechlich blickt Kirsi Liimatainen in ein System, in dem Angst und Schweigen regieren – die Familie als Gefängnis. »Festung« ist eine beklemmende, doch nie hoffnungslose Studie über die Folgen häuslicher Gewalt
Ein rumänischer Rentner wird ausgezeichnet, er weiß aber nicht wofür: Calin Peter Netzer nutzt die Vorlage für eine absurde Komödie für ein melancholisches Drama über das Selbstwertgefühl in Umbruchszeiten
Verstörender Debütfilm über einen Vater, der auf der Suche nach seiner Tochter feststellen muss, dass plötzlich alle Kinder verschwinden. Stilsicher mit Anklängen an den Endzeitfilm inszeniert
Ein mitreißender Dokumentarfilm über Menschen, die sich der Suche nach dem perfekten Klang hingegeben haben: instruktiv, intelligent und amüsant. Nebenbei erfahren wir auch noch, dass Konzertflügel wie Rennpferde an Liebhaber rund um die Welt verkauft werden
Zwei Mütter und ein Baby: »Was am Ende zählt«, der Spielfilm-Erstling von Julia von Heinz, erzählt eine Coming-of-age-Geschichte am Rand der Gesellschaft