Little Dream Pictures
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Der thailändische Regisseur Ratchapoom Boonbunchachoke erzählt von Geistern, die in Staubsaugern weiterleben und an unaufgearbeitete Verbrechen erinnern. Ein herausfordernder Debütfilm, dem mit seinen wechselnden Handlungssträngen und Figuren nicht immer leicht zu folgen ist, der aber seine ganz eigene Faszination entwickelt.
Um die Tradition seines verstorbenen Vaters fortzusetzen, bricht ein junger Buckelwal zu einer gefährlichen Reise auf. Ambitionierter europäischer Animationsfilm, der das Motiv der Heldenreise sowohl mit ökologischen als auch mythologischen Untertönen versieht.
Ganz wahrhaftig, klischeefrei, ohne voyeuristische Schlüpfrigkeit und immer wieder auch komisch erzählt Alexe Poukine von einer jungen Sozialarbeiterin, die nach dem Tod ihres Partners auf keinen Fall zum Sozialfall werden will und darum in die Welt der Sexarbeiterinnen eintaucht.
In eindrücklichen Bildern erzählt dieses berührende Familiendrama von einer Frau, die für den Kampf für Menschen- und Frauenrechte ein iranisches Gefängnis dem sicheren Exil in Deutschland mit ihren Kindern vorzieht.
Mittels eigener und fremder Archivfilme zeigt Farahnaz Sharifi ein Panorama der bescheidenen Feste, Freuden und Geselligkeiten als (über-)alltäglichen Widerstand gegen das iranische Regime.
Nila wurde während einer temporären Ehe gezeugt. Weil der Vater sie nicht anerkennt, existiert sie rechtlich nicht und darf nicht zur Schule. Niloufar Taghizadehs Dokumentarfilm zeigt den Kampf einer Mutter gegen den unmenschlichen patriarchalen Apparat im Iran. Ein augenöffnender Film, der aller psychischer Brutalität zum Trotz nicht in der Dunkelheit versinkt.
Der opulente Bilderteppich schlägt einen Bogen von der Erfindung der Fotografie bis zur Inflation des Visuellen im Internet, bleibt dabei aber in der theoretischen Einordnung blass.
2007 wurde die Studentin Reyhaneh Jabbari in Teheran wegen Mordes zum Tode verurteilt, nachdem sie den Täter beim Vergewaltigungsversuch erstach. Steffi Niederzoll rekonstruiert den Fall und den beispiellosen Kampf einer Mutter. Ein so furioser wie erschreckender Dokumentarfilm.
Eine ehemalige Balletttänzerin lässt sich auf eine Affäre mit dem eigenen Sohn ein. Isabelle Stevers auch formal überaus radikales Porträt einer Beziehung jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen stellt Gewissheiten in Frage und ermöglicht ein anderes Denken über Körper und Gefühle.
Eine archaische Geschichte aus dem Iran: Es geht um Mord, Schuld und Vergebung. Mit den Mitteln des Thrillers entfaltet der Film die Wucht einer griechischen Tragödie






