Lena Urzendowsky

Als Schauspieler/in:

Krisen und Traumata im Feelgood-Modus, Lebenstherapie im Taxi von München nach Hamburg: In Tobi Baumanns Extrem- Kammerspiel-Komödien-Roadmovie müssen sich fünf in Alter, Herkunft, Lebensform sehr unterschiedliche Menschen und Schauspieler ein wenig vorhersehbar zusammenraufen.
Birgit Möller erzählt in ihrer skurrilen Tragikomödie von den Schwierigkeiten der Selbstfindung und inszeniert die Parallelwelt im Kopf von Hauptfigur Franky als schräge Hotel-Szenerie. Die unterschiedlichen Ideen und Handlungen sind nicht durchweg schlüssig, aber sehr erfrischend und haben in Lena Urzendowsky eine starke Hauptdarstellerin.
Das autobiografisch gefärbte Drama einer verlassenen Schwangeren in Berlin verwandelt Laura Lehmus mit einer Fülle bunter Ideen und origineller Einfälle in eine märchenhaft bunte Feelgoodkomödie. Das hat viel Charme, neigt aber auch zu einer gewissen Oberflächigkeit.
Max Fey erzählt in seinem Regiedebüt von einer Mutter, die ihrem autistischen Sohn ein autonomes Leben ermöglichen will. Das Drehbuch wirft Fragen auf; die Besetzung überzeugt, ebenso die Inszenierung in den intimeren Momenten.
Wer bei diesem Titel an eine Nachkriegsromanze denkt, der sei zu enttäuschen. »Trümmermädchen« nimmt seinen Titel ernst; alle Mädchen liegen in diesem Film buchstäblich in Trümmern. Ebenso eklektisch und wild ist Oliver Krachts Vision, die sich einfach nicht zu einem Ganzen fügen will.
Sonnentrunken taucht Leonie Krippendorff in ihrem zweiten Spielfilm nach »Looping« in einen heißen Berliner Sommer ein, mitten ins Lebensgefühl einer Gruppe von Teenagerinnen am Kreuzberger Kotti. Zusammen mit Lena Urzendowsky und Jella Haase in den Hauptrollen erzählt sie von einem Coming-of-Age, dem ein sanftes Coming-out innewohnt
Eine Frau wird durch die Begegnung mit ihrer Jugendliebe von ihrer Vergangenheit eingeholt, wodurch ihre neue Beziehung in Gefahr gerät. »Was gewesen wäre« ist ein wunderbar erwachsenes Liebesdrama, mit beeindruckend sicherer Hand inszeniert. Allerbestes Erzählkino

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