Heike Makatsch

Als Schauspieler/in:

Die Modernisierung von Cyrano de Bergerac würde gut funktionieren, wenn um die jungen Darsteller Aaron Hilmer und Luna Wedler herum nicht so ein albern überzogenes Lümmelfilm-Chaos toben würde
Übertriebene Komödie von Leander Haußmann, dem sein oft so lakonisch absurder Humor hier in slapstickhafte Momente entgleitet
Der letzte Teil der Rico-und-Oskar-Geschichten nimmt uns diesmal mit an die Ostsee. Großartige Schauspieler machen auch dieses abschließende Abenteuer wieder zu einem unterhaltsamen Vergnügen
Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch muss ein Mädchen lernen, die Koordinaten seines Lebens neu zu bestimmen: Jugend-Dramödie mit pfiffigen Ideen und Dialogen, aber auch Unschärfen
Fünf Paargeschichten in verschiedenen Stadien der Auflösung geraten an Weihnachten unter zusätzlichen Druck. Doch der Geschichtenreigen von Markus Goller leidet darunter, dass er das wirkliche Leben zur Schaufensterauslage macht
Brian Percivals Verfilmung des Bestsellers von Markus Zusak ist ein gewiss gut gemeintes, aber harmloses Märchen über das Schicksal eines jungen Mädchens während der NS-Zeit
In der Rolle des Marathonläufers und Olympiasiegers Paul Averhoff, der es in der Enge eines Altersheims nicht aushält, beweist Dieter Hallervorden noch einmal, dass er immer schon weit mehr als nur ein großartiger Komiker war: »Sein letztes Rennen«
»Tom Sawyer« ist eine gelungene, bewusst altmodische Adaption des Klassikers von Mark Twain aus deutscher Produktion. Neben Joachim Król und Heike Makatsch glänzt vor allem Benno Fürmann als bedrohlicher Indianer Joe
Ein Mann, der den Tod seines Kindes verschuldet hat, gerät durch eine Tür in sein altes Leben zurück und versucht vergeblich, alles besser zu machen. Dank der stimmungsvollen Inszenierung und des eindrücklichen Hauptdarstellers Mads Mikkelsen ein geglückter Versuch eines deutschen Mystery-Thrillers
Hildegard Knefs Biografie in einem atemlosen Episodenreigen von den frühen Kriegserlebnissen bis zum Ruhm einer selbst erschaffenen Chanson-Ikone. Heike Makatsch singt tapfer, aber ohne rauchiges Timbre. Mit großen Gesten kämpft sie gegen wenig ausgefeilte Dialoge und ein überladenes Drehbuch an, das die wechselvolle Karriere der Knef als plakative Aufstiegs- und Emanzipationsgeschichte nacherzählt

Stimme bei:

Opulentes Realfilm-Remake des gleichnamigen Disney Zeichentrickmusicals aus dem Jahr 1967 mit digitalen Tieren als Protagonisten. Der Realitätsanspruch des Films bedeutet aber auch, dass die oft grausam erscheinenden Regeln der Tierwelt Einzug in das sonst so behütete Disneyuniversum halten

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Meldung
Heike Makatsch, Jahrgang 71, hat in mehr als 40 Filmen gespielt, darunter »Männerpension«, »Obsession«, »Nackt«, »Keine Lieder über Liebe« und »Hilde« (über Hildegard Knef). In diesem Monat startet »About a Girl«