Edward Norton

Als Schauspieler/in:

»Verborgene Schönheit« ist filmische Seelenheilkunde von aufdringlicher Natur und bescheidener Güte, die selbst das ausgezeichnet spielende Ensemble um Will Smith nicht retten kann
Vom Regisseur von »Babel« hat niemand eine Komödie mit solcher Pointen-Dichte erwartet: Die Mischung aus technischer Meisterschaft und großartigem Ensemble sorgt für einen fiebrig-fesselnden Film, der ein zweites und dritten Mal angeguckt werden will, wenn man alles »mitkriegen« möchte
Wie gewohnt skurril und mit enormem Staraufgebot erzählt Wes Anderson von der exzentrischen Welt eines Kurhotels zwischen den Weltkriegen. Sein Blick in die Geschichte spart dabei auch finstere Aspekte nicht aus
In der vierte Ausgabe der Bourne-Serie gibt es keinen Jason Bourne, dafür einen Ersatzmann, der gerade so blass bleibt wie insgesamt die ihre Standards pflicht- und routinemäßig abhakende Inszenierung der Geschichte vom systemdissidenten Ex-CIA-Agenten
Sacha Baron Cohen verlässt die unberechenbaren Pfade der Mockumentary und liefert einen inszenierten Spielfilm, der mit Schauspielern wie Ben Kingsley, Megan Fox und John C. Reilly prominent besetzt ist. Der anarchistische Charme des Guerilla-Filmemachens versickert im harmlosen Fäkalhumor
Die wahrscheinlich traurigste Komödie der Saison: In einer Welt, in der alle nur die Wahrheit sagen können, wird ein Mann, der sich zu lügen traut, zum Idol. Keiner kann so sympathisch den Unsympathen geben wie Ricky Gervais, und trotzdem gibt es in »Lügen macht erfinderisch« kaum etwas zu lachen
Eine irische Polizistenfamilie in New York sieht sich mit Korruption und Mord konfrontiert. Die gute Besetzung kann dem klischeehaften Drehbuch und der einfallslosen Inszenierung nichts entgegensetzen
Edward Norton beeindruckt und überzeugt als einsamer, gejagter Wissenschaftler, der seinen inneren Wut-Dämon bekämpft. Seiner Verwandlung in das Hulk-Monster fehlt allerdings der Witz
Gleichzeitig Prequel und Remake: »Roter Drache« verlässt sich nicht nur auf das Markenzeichen Anthony Hopkins, sondern hat mit Ralph Fiennes einen wirkungsvollen neuen Schurken gefunden

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In seinem zweiten Animationsfilm erzählt Wes Anderson eine dystopischen Geschichte über ein Japan der Zukunft, in dem Hunde auf eine riesige, schwimmende Müllhalde verbannt werden. In Stop-Motion-Technik inszeniert und mit vielfältigen politischen Bezügen versehen, überzeugt »Isle of Dogs« als Würdigung für die Kraft der Schwachen und als Aufruf gegen Intoleranz