Antonio Banderas

Als Schauspieler/in:

Als Drehbuchautor hat Rick riesigen Erfolg, aber er bleibt ein Außenstehender, der selbst sein eigenes Leben nur aus der Distanz betrachtet. Terrence Malicks Kino wird immer radikaler und dabei auch immer reiner. Mehr noch als in »Tree of Life« und »To the Wonder« löst er hier jede Form von Erzählung auf. An ihre Stelle treten lyrische Bilderfolgen, die einen mal tänzelnd, mal wirbelnd auf eine andere Bewusstseinsebene führen
Der von Danny Trejo gespielte Killer und Held Machete ist zurück. Diesmal muss er wie James Bond gleich Amerika und die ganze Welt retten. Das ist zwar ein großer Pulp-Spaß. Aber Robert Rodriguez übertreibt es mit der Ironie und nimmt so dem irrwitzigen Treiben jede Bedeutung.
Mit dieser Genderkomödie, die zu 80 Prozent im Flugzeug spielt, erprobt Almodóvar eine für ihn ungewohnte episodische Erzählform
In dem modernen Liebesmärchen steht die literarische Traumfrau des Schriftstellers Calvin plötzlich in Fleisch und Blut in seiner Küche. Die Liebesbeziehung zwischen dem Schöpfer und seiner Kreatur wird bald problematisch. Die abgründige Komödie des Little Miss Sunshine-Regieduos Jonathan Dayton und Valerie Faris, deren Drehbuch von der weiblichen Hauptdarstellerin Zoe Kazan stammt, ist eine der originellsten Beziehungskomödien dieser Saison
Steven Soderbergh stellt die ehemalige Martial- Arts-Sportlerin Gina Carano ins Zentrum einer transatlantischen Hetzjagd. Als Söldnerin gerät sie zwischen die Fronten der Geheimdienste und wird Jägerin und Gejagte zugleich. Ein lässiger Actionthriller
In Annauds aufwendig inszenierter Mischung aus Abenteuer- und Märchenfilm wandelt der junge Tahar Rahim auf den Spuren von Peter O’Toole
Mit der melodramatischen Geschichte einer nicht ganz freiwilligen Geschlechtsumwandlung erfindet Pedro Almodóvar – dank einer Frischzellenkur mit Cronenbergs »neuem Fleisch« – sich selbst wieder einmal neu
Mr. Woody Allens jährliche Grußkarte an die Welt: diesmal noch ein bisschen zynischer und fatalistischer als bei den letzten Sendungen. Allein schon wegen der wunderbar nuanciert agierenden Schauspieler (Gemma Jones, Anthony Hopkins, Naomi Watts, Josh Brolin, Antonio Banderas) sehenswert
Die Dreiecksgeschichte mit der Behäbigkeit zu inszenieren, mit der man sonst Schnitzler und Zweig fürs Fernsehen adaptiert, ist ein naheliegender, aber wenig fruchtbarer Impuls. Der Taumel der Leidenschaft bleibt wohltemperiert, denn Richard Eyres Film »Der Andere« weiß ein wenig zu genau, worauf er hinauswill, und wächst selten über das holprige Drehbuch hinaus