Andrew Bird

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Ein linkischer Kneipier und ein genialischer Koch verwandeln eine bankrotte Spelunke im Hamburger Stadtviertel Wilhelmsburg in einen kulinarischen Szene-Treff – womit die Probleme erst richtig losgehen. Fatih Akins Hamburger Kiez-Komödie »Soul Kitchen« besticht durch Gespür für komödiantisches Timing, originelle Charaktere und ein bestens aufgelegtes Ensemble, darunter Moritz und Monica Bleibtreu
Julie Delpys feministisch angehauchtes Porträt der ungarischen Adligen Erzebet Bathory, die angeblich in Jungfrauenblut zu baden pflegte, um ihre jugendliche Schönheit zu erhalten, fällt enttäuschend harmlos aus
Fatih Akin erzählt eine extreme, mit konventionellen Maßstäben nicht fassbare Liebesgeschichte. Die Mittel sind oftmals plakativ, seine poetischen Momente verdankt der Film der Schauspielerin Sibel Kekilli
Mit Hilfe hochklassiger Handwerker wie Frank Griebe (Kamera) und Andrew Bird (Schnitt), gelingt es Sebastian Schipper in seinem Regiedebüt kleine Geschichten über die Säulen der Freundschaft in gelassenem Rhythmus einer Hamburger Nacht zu erzählen