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Er kann auch Commedia dell'arte. Und doch ist Stanley Tucci ein Schauspieler, der seine Rollen nuancenreich und mit Brechungen verkörpert.
Sie wurde bekannt durch die Endlosserie »Akte X«, in der sie an der Seite von David Duchovny eine ­Ärztin spielt, die dem ­Paranormalen auf der Spur ist.

"Was tut sich?" mit Joachim A. Lang

am Mi., 05.09. in Frankfurt am Main – epd-Film-Autor Urs Spörri spricht mit dem Regisseur Joachim A. Lang über seinen Film »Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm«

Leave No Trace

Debra Graniks lang erwarteter Nachfolgefilm zu »Winter's Bone« erzählt mit Einfühlungsvermögen und scharfem Blick auch für Widersprüche von einem Kriegsveteranen, der mit seiner 13-jährigen Tochter vor der Zivilisation flieht

Palmyra

Hans Puttnies Essayfilm über Palmyra reflektiert über das Nachleben der Antike und das Zusammenspiel von Antikenarchäologie, Bürgerkrieg und Weltkulturerbe

Menashe

Joshua Z. Weinsteins (nein, nicht verwandt) in jiddischer Sprache gedrehtem Film »Menashe« gelingt das Kunststück, eine zarte Vater-Sohn-Beziehung mit fast dokumentarischen Einblicken in die verschlossene Welt einer chassidischen New Yorker Gemeinde zu verschmelzen

Das schönste Mädchen der Welt

Die Modernisierung von Cyrano de Bergerac würde gut funktionieren, wenn um die jungen Darsteller Aaron Hilmer und Luna Wedler herum nicht so ein albern überzogenes Lümmelfilm-Chaos toben würde

Mr. Gay Syria

Ein aus Syrien geflohener Aktivist will durch einen »Mr. Gay Syria«-Wettbewerb ein Zeichen gegen die Homophobie in der arabischen Welt setzen. Die Filmemacherin Ayşe Toprak unterstützt ihn zwar, aber ihrer Dokumentation fehlt der kämpferische Optimismus, den sie eigentlich porträtieren will

Messi and Maud

In ihrem Langfilmdebüt »Messi and Maud« erzählt Marleen Jonkman von einer schicksalhaften Begegnung: Eine junge Frau, die auf einem Road­trip durch Chile damit zurechtzukommen versucht, dass sie keine Kinder kriegen kann, trifft auf einen kleinen Jungen

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm

Nach dem großen Erfolg der »Dreigroschenoper« wird das Kino aufmerksam auf Brecht und Weill. Ein »Dreigroschenfilm« soll gedreht werden, und Brecht soll ein Exposé fürs Drehbuch schreiben. Doch Brecht ist nicht bereit, Konzessionen an den Publikumsgeschmack zu machen; er prozessiert gegen die Nero-Film AG. Dies ist in Joachinm A. Langs hochinterssantem Film aber nur eine Ebene in einem komplexen Erzählgefüge: Verhandelt werden Fragen nach der Künstlerautonomie, Inszenierung und nach der Aufgabe von Kunst überhaupt

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