Peter Jackson macht aus Archivfilmen zum Ersten Weltkrieg mit Farbe und neuem Ton ein regelrechtes Kinoerlebnis. Das wirkt emotionalisierend, ist aber ästhetisch zwiespältig

"Was tut sich?" mit Doris Dörrie

am Mi., den 31.7. in Frankfurt am Main – epd Film-Autor Ulrich Sonnenschein spricht mit der Regisseurin Doris Dörrie über »Kirschblüten & Dämonen«
Gerhard Midding

Heute feiert Krzysztof Zanussi seinen 80. Geburtstag. Dazu möchte ich ihm herzlich gratulieren und ihn zugleich dafür um Verzeihung bitten, dass ich nur wenige seiner Filme kenne. Außerdem würde ich gern wissen, woher die exquisiten Anzüge und Krawatten stammen, die er trägt.

X-Men: Dark Phoenix

Weniger ein Finale als eine Extratour für Mutantin Jean Grey, verbindet der zwölfte X-Men-Film erneut das psychische Drama von Ausgestoßenen mit visuell ausgefeilter Action, ist inhaltlich allerdings bis zur Lächerlichkeit überfrachtet

Men in Black: International

Der vor zwanzig Jahren noch frischen Idee, dass die Aliens bereits mitten unter uns sind, haucht die Fortsetzung »Men in Black: International« leider kein neues Leben ein. Unerhebliches Sommerkino, das nur der beherzte Auftritt von Tessa Thompson vor dem sofortigen Vergessen rettet

Brightburn

Superman auf den Kopf gestellt: Nachdem er von liebenden Ersatzeltern aufgezogen wurde, entdeckt ein Zwölfjähriger seine Alienherkunft und die dazugehörigen Superkräfte.­ Und setzt sie ein. »Brightburn« ist mäßiger Horrormischmasch mit Retrotouch

Settling the Score: David Arnold und Michael Giacchino bekriegen sich im Konzertsaal

Am 18. Oktober 2019 wird die Londoner Royal Albert Hall Austragungsort für das kreative Kräftemessen zweier Schwergewichte der zeitgenössischen Filmmusik: David Arnold (»Sherlock«) und Michael Giacchino (»Star Trek«). In Anwesenheit der Kontrahenten präsentiert Dirigent Gavin Greenaway und das Royal Philharmonic Concert Orchestra Highlights aus dem breiten Repertoire der Komponisten.
Gerhard Midding

Der Nacken zählt, das wissen Ärzte ebenso gut wie Henker, zu den verletzlichsten Regionen des menschlichen Körpers. In ihm konzentriert sich dessen Anspannung, weshalb er auch für die Filmkamera von brennendem Interesse ist. Der Philosoph Emmanuel Lévinas hielt ihn für einen so aufschlussreichen Spiegel des Inneren, dass er ihn kurzerhand dem Gesicht zuordnete.

Gerhard Midding

Erinnern Sie sich noch an die Anzeigen, in denen „international renommierte“ Verlage um neue Autoren warben? Sie wirkten gediegen, sogar einigermaßen seriös, obwohl die Verlagsnamen auffällig oft berühmteren ähnelten. Die Namen der Autoren hingegen, die sich als zufriedene Nutznießer dieses Geschäftsmodells präsentierten, waren eher unbekannt. Auf Bestsellerlisten suchte man sie vergeblich. Sie trugen, um mit dem Schriftsteller Léonard (Vincent Macaigne) aus „Zwischen den Zeilen“ zu sprechen, nicht gerade viel zur Abholzung bei.

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