DVD-Tipp: »Pharao« (1966)

Wind und Wüste in Cinemascope: Der polnische Monumentalfilm »Pharao« von 1966 auf DVD.

Asterix & Obelix im Reich der Mitte

Warum genau die Gallier nach China müssen, erschließt sich zwar nie so recht – doch das fünfte Realfilmabenteuer der legendären Comichelden besticht mit aufwändiger Ausstattung und einem Bombardement von Blödeleien, in denen gelegentlich der Geist der Comics aufblitzt.

"Was tut sich?" mit David Wnendt

Am 8.6. spricht David Wnendt im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums mit Ulrich Sonnenschein über seinen Film »Sonne und Beton«.

E-Mail an... Christoph Hochhäusler

Christoph Hochhäusler 50, Regisseur, Autor, Filmpublizist. Bewegt sich mit »Milchwald«, »Falscher Bekenner« und »Unter dir die Stadt« zwischen Autoren- und Genrekino. »Bis ans Ende der Nacht« lief im Wettbewerb der Berlinale.

Film des Monats Juni: »20.000 Arten von Bienen«

Die Evangelische Filmjury empfiehlt den Coming-of-Age-Film »20.000 Arten von Bienen« der baskischen Regisseurin Estibaliz Urresola Solaguren, weil er sich auf nuancierte und feinfühlige Weise mit einem der großen Themen unserer Gegenwart befasst: der Suche nach geschlechtlicher Identität.

Fucking Bornholm

Zwei Paare mit Kindern machen Urlaub auf Bornholm. Ferientypisch aber will sich Entspannung gar nicht erst einstellen, stattdessen brodelt Unbehagen hoch und eskalieren verdrängte Konflikte. Beziehungstragikomödie für Erwachsene, die bewegend vom Feststecken im eigenen Leben erzählt und sich schauspielerischen Glanzleistungen in wunderschöner Landschaft verdankt.

Eismayer

Blick in die dunklen Ecken einer militarisierten Welt: Zwischen knallharter Rekruten-Ausbildung und frivoler Frauenfeindlichkeit entsteht es eine heimliche homosexuelle Liebe.

Und dann kam Dad

Weder was Schwiegereltern-Komödien noch das unter Comedians übliche Ausschlachten der eigenen Biografie als Gag-Material weiß Sebastian Maniscalcos erster eigener Kinofilm wirklich zu überzeugen. Entweder hätte sein Spiel mit kulturellen Unterschieden und althergebrachten Vorurteilen mehr Wahrhaftigkeit gebraucht oder im Gegenteil den Mut zu noch mehr Absurdität. Immerhin: Robert De Niro als Italo-Papa mit peinlichem Klingelton und Vorliebe für penetrante Düfte sorgt für die besten Momente.

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