Jens Balkenborg

Dass es in der Küche heiß hergeht und dass sie ein Ort sein kann, an dem sich ganze persönliche Geschichten manifestieren, an dem sie ausgefochten werden und explodieren, dafür steht die Serie »The Bear« (vor allem die erste Staffel…) wie keine zweite.

Jens Balkenborg

Bis zur Berlinale 2023 tummelten sich deutsche Nachwuchsfilme in der Sektion Perspektive deutsches Kino. Die Perspektive ist (leider) Geschichte, aber immerhin sind in diesem Jahr einige junge deutsche Regisseure in anderen Sektionen vertreten. Im Panorama etwa ist Michael Fetter Nathanskys zwischen Sozialrealismus und magischem Realismus changierender Liebesfilm »Alle die du bist« zu sehen – dazu an anderer Stelle mehr – in der Sektion Berlinale Special Tilman Singers zweiter Langspielfilm »Cuckoo«.

Berlinale: Hass steht nicht auf unserer Gästeliste

Die 74. Berlinale startet vor dem Hintergrund multipler Krisen in der Welt mit betont politischer Note und einem Film, der dazu aufruft, nicht länger wegzuschauen.
Gerhard Midding

Auch er bereut es heute oft, einen Verriss geschrieben zu haben. Es geniert ihn, seinerzeit so vom Leder gezogen zu haben. Eigentlich müsste man erklären, warum ein Film schlecht ist. Und auch das Missglückte verdient manchmal Respekt, zumindest aber ein besonnenes Urteil. Überheblichkeit ist in jedem Fall fehl am Platze, findet Paolo Mereghetti.

Madame Web

Erzählt wird die Vorgeschichte der titelgebenden Marvel-Comic-Figur, die in die Zukunft schauen kann und irgendwas mit Spinnen zu tun hat. Rekrutiert wird bei dieser Gelegenheit weibliches Personal, das die staubigen Netze aus dem Spidey-Franchise putzen soll. Ein weiterer überflüssiger Superhelden-Film.

Berlinale: Es sieht nach Arbeit aus

Am Donnerstag wird die Berlinale mit dem »Oppenheimer«-Star und Oscar-Kandidaten Cillian Murphy eröffnet. Die AfD muss draußen bleiben.

Bob Marley: One Love

Erster Spielfilm über das Leben und die Musik von Bob Marley in großen Bildern, mit glasklarem Sound aber ohne Seele.
Gerhard Midding

Den Eintrag, den ich heute schreiben will, werde ich nicht auf die Reihe bekommen. Ich hatte ihn mir bereits vor Tagen vorgenommen, recht eigentlich vor Wochen. Vieles hatte ich mir in Gedanken zurechtgelegt, eine vage Struktur existierte immerhin. Aber eine Haltung zu finden, ist nicht so einfach.

The Man Who Wasn't There (2001)

Wie man es auch nennen mag, ob Zitat, Ironie oder postmodernes Pastiche, »The Man Who Wasn't There« entzieht sich solchen Begriffen und macht sie unmöglich. Aus allen vermeintlichen Sicherheiten heraus werden wir auf das Kino zurückgeworfen, oder wie Freddy Riedenschneider sagt: "The more you look, the less you know."
Gerhard Midding

Die Welt, die in dieser Ausstellung zu besichtigen ist, erstreckt sich über fast alle Kontinente. Aber manchmal liegt sie auch gleich um die Ecke. Es war also kein Wunder, dass mir die Leuchtreklame der Bäckerei Süss bekannt vorkam – es war noch keine Viertelstunde her, dass ich auf der Sonnenallee an ihr vorbeiging, bevor ich am U-Bahnhof Hermannplatz die Linie 8 nahm. Gut möglich, dass ich eben jene Treppe hinabstieg, die Karim Ainouz fotografiert hatte.

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