Das Lehrerzimmer (2022)

Eine Schule als Mikrokosmos der Gesellschaft: Bei İlker Çatak ist das kein theatralisches Lehrstück, sondern ein mitreißendes, fast schon melodramatisches Abenteuer mit großartigen Schauspieler*innen, allen voran die in widersprüchlichsten Gefühlen funkelnde Leonie Benesch.

arte-Mediathek: »The Danish Woman«

Trine Dyrholm widmet sich als kämpferische Nachbarin den Problemen in einer isländischen Mietskaserne.

Die Wunderübung (2018)

Devid Striesow und Aglaia Szyskowitz setzen Glanzlichter in dem Beziehungsfilm »Die Wunderübung«, der aber aufgrund der boulevardesken Vorlage von Daniel Glattauer nur anfangs überzeugt.

Winter in Sokcho

Mit seinem durchdacht inszenierten Regiedebüt erzählt der Koreaner Koya Kamura die einfühlsame Geschichte einer jungen Frau, die sich zwischen den Kulturen zu verlieren droht.

Der Schimmelreiter

Theodor Storms Novelle »Der Schimmelreiter« von 1888 liefert Stoff für die Gegenwart. Didaktische Elemente verbinden sich aber nicht immer organisch mit der Geschichte eines Außenseiters und seines Kampfes gegen den Klimawandel.

47. Filmfestival Max Ophüls Preis

»Mut zum Wagnis« prägt den Max Ophüls Preis 2026: Vom radikalen Lowest-Budget-Film bis zum preisgekrönten Festivalfavoriten zeigen die Nachwuchsarbeiten eine Freiheit, die beeindruckt und herausfordert.

Rains Over Babel

Inspiriert von Dantes Inferno, entwirft Gala del Sol in ihrem Langfilmdebüt ein Kino der Nacht, in dem Körper, Musik und Begehren wichtiger sind als klare Dramaturgie. Nicht alles fügt sich in diesem düster schillernden Seelenhandel, doch aus dem Überfluss entsteht eine eigene, unverwechselbare Handschrift.

dfi-Symposium Köln: Work in Progress

Arbeit als filmisches Sujet: Das Kölner Symposium diskutiert historische, aktuelle und experimentelle Dokumentarfilme – von Industriearbeit bis KI, von Selbstermächtigung bis Prekarität der Filmschaffenden selbst.

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Anekdotisch, amüsant und doch berührend inszeniert Simon Verhoeven den autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff – mit einem nuanciert agierenden Bruno Alexander in seiner ersten Hauptrolle.
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Parallel zum Wettstreit um Warner Bros. hat Netflix mit der finalen Staffel von »Stranger Things« eines seiner Serien-Flaggschiffe verabschiedet.

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