Forever and a Day

Ein interessierter Film über die Scorpions, eine der auch international erfolgreichsten deutschen Bands. »Forever And A Day« ist zugleich ein Film über die Schwierigkeit, Abschied zu nehmen, und über das große Wort: »Rock ’n’ Roll can never die«

Das ewige Leben

Diesmal ist der Brenner so ziemlich am Ende und kehrt in seine Heimatstadt Graz zurück. Wo natürlich wieder was passiert. Der vierte Krimi von Wolfgang Murnberger/Josef Hader/Wolf Haas ist gewohnt schwarzhumorig

The Boy Next Door

Die Affäre einer Highschool-Lehrerin zum Nachbarsjungen wird bedrohlicher als angenommen. Regisseur Rob Cohen inszeniert seinen Film mit den üblichen Mitteln des erotischen Thrillers, folgt dabei aber leider den öden Vorstellungen seiner Produzentin: Jennifer Lopez

bestefreunde

Jonas Grosch und Carlos Val wollen einfach zu viel in ihrem ersten gemeinsamen Film. Die Komödie über eine lesbische Fotojournalistin, die ihren besten Freund zurückgewinnen will, soll Generationsporträt und Romcom nach amerikanischem Vorbild sein. Nur kommen die beiden Seiten einfach nicht zusammen

Das andere Rom

2010 beeindruckte Gianfranco Rosi mit seinem extrem reduzierten und eindringlichen Auftragskillerporträt »El Sicario – Room 164«. Sein jetziger Versuch in der großen dokumentarischen Form hat ihm vor zwei Jahren den Golden Löwen eingebracht, lässt Nichtitaliener bei manchen Sequenzen aber auch ratlos zurück

American Sniper

Clint Eastwoods Verfilmung der Memoiren des »tödlichsten Scharfschützen der US-Armee-Geschichte« Chris Kyle mag als Männerporträt im Western-Stil funktionieren, ist als Kriegsfilm aber mehr als bedenklich

Als wir träumten

Nach den verhaltenen Dramen »Wolke 9« und »Halt auf freier Strecke« findet Andreas Dresen mit der Adaption des Romans von Clemens Meyer einen neuen Stil. Episodisch, aber nie zerfahren, in drängenden Montagen und rührenden Mikroporträts erzählt »Als wir träumten« von einer Gruppe Jugendlicher, die in Leipzig die Jahre nach der Wende erlebt

3 Herzen

BenoÎt Jacquot verstrickt Charlotte Gainsbourg, Chiara Mastroianni und BenoÎt Poelvoorde in einem romantischen Thriller und erweist sich erneut als Meister des verbotenen Begehrens
Harald Mühlbeyer

Farbe im Film: Das ist etwas Selbstverständliches, völlig normal, man nimmt so mit. Wer aber etwa den jüngst angelaufenen Wir sind jung. Wir sind stark. – ein sehr emphatisch-effektvoll inszenierter Film über die ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Rostock 1992 – gesehen hat: Der nimmt die Wirkungsmacht von Farbe vielleicht ganz neu wieder wahr, und das im ganz aktuellen Kino.

Ulrich Sonnenschein

Nun hat er begonnen, der Wettbewerb und die spannende Erwartung geht langsam in das typische Berlinale-Gefühl über, ein Gefühl das sich vom Mitleid mit den Figuren zu der Hoffnung entwickelt, zwischen den tragischen Filmen auch einmal etwas vom blauen Berliner Himmel zu sehen.

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