Silvia Hallensleben
Filmkritiken von Silvia Hallensleben
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Langzeitbeobachtung in einer Mädchenwohngruppe der Jugendhilfe: »Systemsprenger« im Dokumentarfilm – nur mit hoffnungsnäherem Ausgang.
Fiktionalisierung eines ergreifenden historischen Frauenschicksals, das fast exemplarisch zeigt, wie bedeutsamer Stoff vermeintlichen Publikumserwartungen geopfert wird.
Ein dokumentarisches Firmenporträt als anregendes Plädoyer für einen offenen und selbstbestimmten Umgang mit dem Lebensende.
Eva Neymanns impressionistisch montierter dokumentarischer Blick auf ihre »gefühlte Heimatstadt« Odessa schafft mit Präzision und Lyrik eine beeindruckende Liebeserklärung zwischen Schrecken und prekärer Schönheit.
In ihrem ersten langen Dokumentarfilm verarbeitet Olga Kosanović ihre Erfahrungen mit dem Einbürgerungsverfahren in Österreich zu einem auch für Nicht-Ösis lehrreichen, bitter-humorigen und höchst unterhaltsamen Film.
Ein kluger, herzenswarmer und -wärmender Film, der mit scheinbar leichter Hand von schweren Dingen erzählt.
Das dokumentarische Porträt einer geradlinigen Frau, das den im Titel angezeigten Wissenschaftskrieg nur als Hintergrundillustration mitnimmt.
Ein engagiertes, aber etwas einstimmiges dokumentarisches Plädoyer für eine Umwälzung von Sorgearbeit besonders für/von Menschen mit Handicap.
Rare, eindrückliche und trotz der restriktiven Umstände ihrer Herstellung höchst aufschlussreiche Einblicke in das Agieren führender Taliban nach deren Sieg in Afghanistan 2021.
Ein behutsamer Dokumentarfilm, der das Topos des bhutanischen Bruttonationalglücks zum Anlass für einen bewusst unspektakulären und intimen Road Movie durch die Hochtäler des Himalaya nimmt.
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Meister der dokumentarischen Begegnung: Thomas Plenert, Kameramann, 1.2.1951 – 15.7.2023.
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Der Collagefilm, ausschließlich montiert aus Archivmaterial, ist eine Spezialität von Sergey Loznitsa – und hat eine ganz eigene Tradition.
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Die Duisburger Filmwoche, die zweite Ausgabe unter Alexander Scholz, ging mit einer rundum ausgetauschten Auswahlkommission ins Rennen.
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Das Symposium des Filmbüros NW »Hybride SpielRäume im Film« lotete den Grenzbereich zwischen Dokumentation und Fiktion aus.
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Für »Il Buco – Ein Höhlengleichnis« hat der italienische Regisseur Michelangelo Frammartino eine historische Forschungsexpedition nachvollzogen. Ein ungewöhnlicher Film, der zur Reflexion über das Reenactment einlädt.
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Cornelia Klauß, geboren 1962 in Dresden, lebt in Berlin, war von 1990 bis 2005 Programmdirektorin des Filmkunsthauses Babylon und von 2010 bis 2016 medienpolitische Sprecherin des Bundesverbands kommunale Filmarbeit. Seit 2017 ist sie Sekretär der Film- und Medienkunst an der Akademie der Künste.
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