Silvia Hallensleben
Filmkritiken von Silvia Hallensleben
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Rare, eindrückliche und trotz der restriktiven Umstände ihrer Herstellung höchst aufschlussreiche Einblicke in das Agieren führender Taliban nach deren Sieg in Afghanistan 2021.
Ein engagiertes, aber etwas einstimmiges dokumentarisches Plädoyer für eine Umwälzung von Sorgearbeit besonders für/von Menschen mit Handicap.
Ein behutsamer Dokumentarfilm, der das Topos des bhutanischen Bruttonationalglücks zum Anlass für einen bewusst unspektakulären und intimen Road Movie durch die Hochtäler des Himalaya nimmt.
Mit ruhigem Blick gefilmte Momentaufnahmen weiblicher Solidarität in einer von Konflikten gebeutelten Weltregion.
Ein fast zärtlich beobachtender Dokumentarfilm, der in der Tradition von »Herr Bachmann und seine Klasse« für die Kraft verantwortungsvoller Pädagogik plädiert.
Eine komplexe historische Familienrecherche zur NS-Zeit, die auch von der Entwicklung einer schwierigen Vater-Tochter-Beziehung erzählt.
Albert Serras erster Dokumentarfilm geht mit einigen namenlosen Stieren und einem berühmten Torero fast immersiv in die Arenen diskursiv scharf umkämpften Terrains.
Alexandra Sells Dokumentarfilm über Spätberufene im Eiskunstlauf dürfte so wirklich vor allem Sportbegeisterte packen.
Das unaufdringlich intime Porträt eines Mannes, der die Selbstbestimmung über sein selbstbewusstes wie sozial eingebundenes Leben bis in den Krebstod behauptet.
Zum 50. Jahrestag des großen Frauenstreiks in Island kommt in US-isländischer Kooperation eine sympathetische historische Feierstunde, die aber in entscheidenden Punkten stark unterbelichtet ist.
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Cornelia Klauß, geboren 1962 in Dresden, lebt in Berlin, war von 1990 bis 2005 Programmdirektorin des Filmkunsthauses Babylon und von 2010 bis 2016 medienpolitische Sprecherin des Bundesverbands kommunale Filmarbeit. Seit 2017 ist sie Sekretär der Film- und Medienkunst an der Akademie der Künste.
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