Paul Laverty

Drehbuchautor/in von:

In einer Mischung aus Erzählung und Tanz porträtiert die Regisseurin Icíar Bollaín in »Yuli« den weltbekannten kubanischen Balletttänzer Carlos Acosta. Ein originelles, angenehm geerdetes Biopic, dem gelegentlich allerdings seine innere erzählerische Spannung abhandenkommt
Loachs jüngster Film »Ich, Daniel Blake« zeigt einen arbeitslosen Tischler im Räderwerk staatlicher Mangelverwaltung. Schnörkellos erzählt bis zum unversöhnlichen Ende, produziert er beim Zuschauer Anteilnahme und Wut
Etwas schlichtes Öko-Märchen aus Spanien, in dem eine Jugendliche den alten Olivenbaum ihres Großvaters zurückzuerlangen sucht. »El olivo – Der Olivenbaum« scheitert trotz schönen Bildern an betulicher Naivität
Inspiriert von der Lebensgeschichte Jimmy Graltons, eines sozialistischen Aktivisten, erzählt Ken Loach, wie dieser in der irischen Provinz 1932 eine Tanzhalle wiederaufbaut, die schnell zu einem beliebten Treffpunkt wird, trotz massiver Störaktionen vonseiten der katholischen Kirche
Die Filme von Ken Loach wandeln sich immer mehr von Sozialdramen zu Komödien. »Angels' Share – Ein Schluck für die Engel« ist einer seiner eingängigsten: Wie der kleinkriminelle Robbie in Glasgow seinen Platz im Leben findet, erzählt der Film mit viel Humor
Ineinander verspiegelte Film-in-Film-Geschichte, die ein spanisches Filmteam auf den Spuren der Conquista in die bolivianischen »Wasserkriege« von 2000 verwickelt
Ken Loachs neuer Film über einen Postbeamten, der von seinem Fußballidol Lebensberatung erhält, leidet ein wenig unter seiner ziellosen Geschichte, ist aber voller komischer und berührender Momente. Eric Cantona, das titelgebende Fußballgenie, hat einige denkwürdige Kurzauftritte. »Looking for Eric« ist wahrlich kein typischer Sportfilm
Ken Loach behandelt in »It's a Free World« das Thema der Ausbeutung aus verschiedenen Blickwinkeln, doch sein Hauptaugenmerk liegt auf Angie, einer ganz untypischen Loach-Heldin, die Täter und Opfer zugleich ist
Ein sorgfältig konstruierter, insgesamt aber doch etwas zu schematischer Historienfilm – man wünschte, die Figuren in »The Wind That Shakes the Barley« hätten weniger an der Last der Welt zu tragen und mehr individuelles Profil.