Jens Meurer

Produzent/in von:

Ein jüdischer Basketball-Trainer in den sechziger Jahren in der Bundesrepublik: trotz guter Darsteller eine etwas unausgegorene Mischung aus Holocaust- und Migrantenfilm
Eine finstere und brutale Geschichte über Fundamentalismus, angesiedelt in der Zeit der Pest. Aus der Konfrontation zwischen christlichen Kämpfern und heidnischen Dörflern strickt der Genrefilm eine Parabel, die auch einiges über unsere Zeit zu sagen hat
Stargespickte (Christopher Plummer, Helen Mirren), aber bräsige Bebilderung von Leo Tolstois letztem Lebensjahr, in dem dieser sein Lebenswerk und seine Ehe aufs Spiel gesetzt hat: »Ein russischer Sommer«
Die bewegende Geschichte zweier in der Kindheit getrennter jüdischer Brüder aus der süddeutschen Provinz, die im Großelternalter wieder zusammenfinden, erzählt nach den mittlerweile etablierten Konventionen des »Genres« mit einem Hang zu überbordender Sentimentalität
Ein junger Mann, auf der Suche nach seiner Kindheit und seinen Eltern, kehrt in ein kleines Dorf in Sachsen zurück: eine Welle von Fremdheit schlägt ihm entgegen. Etwas überambitioniertes und überkonstruiertes Debüt, das zu viel in einen Film zu packen versucht
»Black Book«, das brillante europäische Regie-Comeback Paul Verhoevens, erzählt, wie gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die jüdisch-holländische Sängerin Rachel unter der deutschen Besatzung zu überleben versucht. Beeindruckend die Darsteller, allen voran Carice van Houten in der Hauptrolle
Eine Geisterbahnfahrt durch die russische Kulturgeschichte, experimentell, komplex und zugleich außerordentlich unterhaltend: Alexander Sokurov ist hier ein wahres one-take-wonder geglückt