Isabelle Huppert

Als Schauspieler/in:

Beinahe 50 Jahre nach Jacques Rivette hat Guillaume Nicloux nun Denis Diderots Roman erneut verfilmt und erfüllt dabei jegliches Arthouse- und Kostümfilmklischee. Trotz einer grandiosen Hauptdarstellerin erstarrt seine Adaption in kunstgewerblichem Historienkitsch
Im Hollywooddebüt von Niels Arden Oplev treffen ein Gangster, der einen geheime Agenda verfolgt, und eine junge Frau, die ebenfalls Rache sucht, aufeinander. Der Thriller findet zwischen Film-noir-Romanze und einem blutigen und äußerst verworrenen Plot nie zu sich selbst, obwohl die Stars Colin Farrell und Noomi Rapace ein spannendes Duo bilden
Michael Hanekes neues Meisterwerk versucht mit jeder Einstellung, jeder Geste die Essenz dessen zu zeigen, was man unter »Liebe« verstehen kann
Ein routiniert geschriebenes und großartig gespieltes screwball-komödiantisches Stückchen, das mit der Huppert und Benoît Poelvoorde erstmals zwei große frankophone Komödianten auf der Leinwand zusammenbringt
Der Sprung ins Leere ist ein Mandat, das Benoît Jacquot seinen Charakteren immer wieder anträgt. Isabelle Huppert brilliert als Musikerin, die den Vertrag mit ihrem bisherigen Leben aufkündigt und in eine ungewisse Zukunft aufbricht
Eine geradezu durchtrieben schlaue Parabel über eine neuzeitliche Vertreibung aus dem Paradies und über das Glück als zunehmend verzweifelnde Weltverleugnung. »Home« ist ein schlaues und zutiefst ambivalentes Debüt über ein Paradies auf einer leeren Autobahn-Teilstrecke