Fugu Filmverleih

Im Verleih:

Der eindringlich inszenierte Dokumentarfilm »Back to the Fatherland« führt vor Augen, wie der Holocaust auch in der dritten Generation noch präsent ist
Unter den vielen Dokumentarfilmen, die sich mit der Tahrir-Revolution beschäftigen gebührt diese Würdigung der weiblichen Seite auch wegen ihrer unvoreingenommenen und geduldigen Beobachtung einen besonderen Platz
Auch Joanna Hoggs dritter Spielfilm handelt von der englischen Mittelklasse, fokussiert diesmal aber ein Künstlerehepaar, das in seinem modernen Wohnhaus in einer Art Ehegefängnis lebt. Die Bilder sind geschmackvoll und kühl komponiert, was streckenweise eher an einen Versuchsaufbau denken lässt
Ein Rückblick auf das Jahr 1993 und den Nordirlandkonflikt. James Marsh (»Man On Wire«) zeichnet das Bild einer Frau, die aufgerieben wird zwischen den Fronten, zwischen Loyalität und Verrat
Auf einer wahren Geschichte basierend erzählt Ann Hui von einem Filmproduzenten (Andy Lau) und der langjährigen Haushälterin seiner Familie (Deannie Yip). Eine unsentimentale Reflexion über den Alltag, über Veränderungen und den Wert menschlicher Bindungen. »Tao Jie – Ein einfaches Leben« ist ein scheinbar einfacher Film, der gerade durch seine Zurückhaltung und stille Beobachtung tief berührt
Sarah Polleys Doku über die bewegte Historie ihrer Familie besticht durch Wahrhaftigkeit, leisen Humor und allgemeingültige Erkenntnisse über Familie und Erinnerung
Eine Art Versuchsanordnung zum Thema Jugendkriminalität: Drei Göteborger Halbwüchsige werden von einer Gang in ein böses Spiel verwickelt. Kühl und distanziert gefilmt, politisch korrekt, aber eintönig und enervierend
Eine monströse Tat, ihre Vorgeschichte und ihre Folgen. In hypnotischen Bildern schildert der Film einen Alptraum von misslungener Elternschaft, erzählt von Versagen und Schuld und bleibt dabei in der Schwebe zwischen psychologischem Drama und Horrorfilm. Tilda Swinton als hilflose Mutter und Ezra Miller als sadistischer Sohn liefern sich ein faszinierendes Duell
Wenn jeder Mensch ein Eiland ist, dann ist die Familie ein Archipelago: Joanna Hogg lässt einen Sturm über diese Inselgruppe hin wegwehen, der Verbindungen untereinander auf die Probe stellt
Markus Schleinzers Regiedebüt ist eine Sensation, insofern als hier das Gefühl von Gewalt ganz unmittelbar entsteht, ohne in gewalttätige Bilder gefasst zu werden. Selten war ein ruhiger Film so laut