Franka Potente

Als Schauspieler/in:

Zwei erwachsene Männer auf den Mofas ihrer Jugend: »25 km/h«, Markus Gollers zweite Verfilmung einer Zickler-Ziegenbalg-Vorlage, verbindet Melancholie und Leichtigkeit
Es sieht so aus, als hätte unbedingt eine Trilogie (ein Produzententraum) vervollständigt und ein Drehbuch (Roger Willemsen) verfilmt werden müssen. Aber der Film bringt schonungslos die Textschwächen an den Tag – und sich durch völlig unmotivierte Bildeinfälle zusätzlich in die Bredouille
John Cusack als smarter, sympathischer Verlierer in einer uninspirierten »Casablanca«-Hommage, die in der historischen Kulisse von Shanghai am Vorabend des japanischen Überfalls auf Pearl Harbour angesiedelt ist
Im zweiten Teil seiner Che-Biografie geht Steven Soderbergh mit noch größerer Zurückhaltung und formaler Strenge an sein Thema heran. Er konzentriert sich auf den Bolivien-Feldzug, der mit dem Scheitern und Ches Hinrichtung endet. Seine Ideale verfehlt Soderberghs Held nicht. Aber der Zauber wirkt nicht mehr
»Die Bourne Verschwörung« ist ein Actionfilm mit genretypischen Effekten und einer Autoverfolgungsorgie im leichenfahlen Moskau, erstklassig inszeniert und nichts für schwache Nerven. Gleichzeitig liefert er das Psychogramm eines Mannes auf der Suche nach seiner Vergangenheit
Bis zum Schluß gibt es keine Szene ohne Johnny Depp und keine Szene ohne guten Grund. »Blow« ist ein großer Wurf. Ein grundtrauriger Film, der den Abstand seines Helden zum Glück randvoll auflädt, mit buntem, flirrendem Tand zum Glitzern bringt