E-Mail an… Ilker Çatak

Kurz gefragt, schnell geantwortet. Prominente über ­ihre Vorlieben und Filmerfahrungen
İlker Çatak. Foto: Florian Mag

İlker Çatak. Foto: Florian Mag

İlker Çatak, geboren 1984 in Westberlin, ist Regisseur und Drehbuchautor. Er studierte Film- und Fernsehregie in Berlin und Hamburg. Sein Abschlussfilm »Sadakat« (2015) wurde auf dem Max-Ophüls-Festival ausgezeichnet. Es folgten: »Es war einmal Indianerland«, »Es gilt das gesprochene Wort« und »Räuberhände«. Sein Film »Das Lehrerzimmer« war 2024 als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert.

Der erste Film, den Sie im Kino gesehen haben?

»Bigfoot und die Hendersons« – 1987 im Zoo Palast in Westberlin.

Welchen Film schauen Sie immer wieder?

»Oldboy« von Park Chan-wook.

Welche Serie verfolgen Sie gerade?

Zuletzt »The Studio« und »Dying for Sex«. Beides großartig!

Welcher Film hat Sie zuletzt beeindruckt?

»Sirât«, »One Battle After Another«.

Ein Film, auf den Sie sich freuen

»The Social Reckoning« von Aaron Sorkin. »The Social Network« war grandios.

Ihr/e Lieblingsschauspieler/schauspielerin?

Cate Blanchett.

Wer oder was ist unterschätzt?

Das Publikum. Oft unterschätzt von uns, den Machern.

Ein Lieblingsfilm, der ein bisschen peinlich ist?

»The Rules of Attraction« von Roger Avary nach einer Romanvorlage von Bret Easton Ellis. Der Film macht Spaß, ist aber schlecht gealtert.

Was sammeln Sie?

Erfahrungen, Begegnungen, Momente, die sich nur schwer festhalten lassen.

Ihr Lebensmotto? Oder Lieblingszitat?

»Ich traue niemandem, der zu mir nett ist, aber zum Kellner unhöflich, weil er mich genauso behandeln würde, wenn ich in seiner Position wäre.« – Muhammad Ali. Und: »Weniger ist mehr.«

Der beste Platz im Kino?

Mittig, am Rand.

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