eksystent Filmverleih

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Der Film handelt von einer Familie im heutigen Kosovo, die ihre Lebensgrundlage verliert und deshalb aus ihrem Dorf in die Hauptstadt Pristina zieht. Eindrücklich schildert der Film die Schwierigkeiten der Protagonisten, sich eine neue Existenz aufzubauen, und was es bedeutet, soziale Ungerechtigkeit ertragen zu müssen und trotz aller Demütigungen die eigene menschliche Würde zu bewahren.
Autodokumentarische Ehebefragung einer Filmemacherin mit mehr Sinn für Kadrage und Inszenierungs-Charme als für die Ergründung zentraler Lebensfragen.
Detailverliebt und rücksichtsvoll entwirft Roderick Warich mit »Funeral Casino Blues« ein faszinierendes Porträt Bangkoks und Thailands – zwischen Arthouse, Genrefilm und postmodernem Zitatespiel.
Nachdem eine 17-Jährige zugedröhnt von einem Hochhausdach stützt, nähern sich ihre Mutter und jüngere Schwester und ihr Freund in der Trauer an. Sandra Wollners leise-wuchtige Trauerstudie ist durchzogen von Spiegelungen und Doppeldeutigkeiten: ein formales wie inhaltliches Abarbeiten an Erinnerungen, in dem die Grenzen zwischen Damals und heute, zwischen Realität und Videospiel verschwimmen.
Beim Kurztrip einer jungen Frau zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris geht zwar viel schief, doch die Stimmung bleibt gut: ein heiter melancholischer Debütfilm in der Tradition von Eric Rohmer mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin.
In diesem packenden, im Stil des Cinéma vérité gedrehten Gerichtsdrama kämpfen bei einer Anhörung geschiedene Eltern mit ihren Anwälten um das Sorgerecht für die Kinder. Gnadenlos wird gezeigt, dass deren Wohl im juristischen Tauziehen die geringste Rolle zu spielen scheint.
Eine außergewöhnlich gestaltete Animation zieht die Zuschauer – egal ob jung oder alt – in die Geschichte der kleinen Frida Kahlo hinein. Wir beobachten sie bei ihrer Entfaltung zu einer der berühmtesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Thematisch, visuell und narrativ eine echte Zumutung, gelingt Kristen Stewart mit der Adaption von Lidia Yuknavitchs autobiografischem Kultbuch ein brachiales, mutiges und expressives Regiedebüt, das weder Hauptfigur noch Publikum schont und ebenso gesellschaftlich relevant wie radikal subjektiv ist.
Kraftvolles und zugleich sanftes Spielfilmdebüt um eine junge Frau, die mit dem Vergewaltigungsvorwurf gegen ihren geliebten Bruder umgehen muss. Gewissheiten geraten ins Wanken, moralische Trennlinien verschwimmen. Großartig gespielt von Marie Bloching.
Die erste Begegnung einer Teenager-Tochter mit dem italienischen Vater ist ein fein austariertes Ringen zwischen Anziehung und Abstoßung, Nähe und Fremdheit. In ihrem Spielfilmdebüt hat die Schauspielerin Alissa Jung eine Coming-of-Age-Geschichte auf drei Tage verdichtet, mit Juli Grabenreich als großer Entdeckung.