Antoine Fuqua
Regisseur/in von:
Von den frühen, nicht nur emotional schwierigen Tagen als Kinderstar an der Seite seiner Brüder über die Emanzipation als Solo-Künstler bis hin zum Dasein als größter Popstar aller Zeiten folgt »Michael« der Biografie Michael Jacksons und feiert dabei nicht zuletzt sein künstlerisches Talent. Die dunklen Seiten seines Lebens werden dabei recht simpel abgehandelt oder – wie die zahllosen, bis heute im Raum stehenden Missbrauchsvorwürfe – einfach ausgeblendet. Fans, die damit kein Problem haben, kommen hier voll auf ihre Kosten, denn als konventionelles Biopic ist der Film von Antoine Fuqua mitreißender als die meisten anderen. Alle anderen werden sich am gänzlich unkritischen Ansatz fraglos stören.
Remake des Westernklassikers aus dem Jahr 1960 durch Antoine Fuqua: Sieben Gunmen verteidigen ein Städtchen. »Die glorreichen Sieben« ist leider ziemlich mechanisch geraten
Der atmosphärischen Inszenierung, einem guten Drehbuch und einer hervorragenden Besetzung ist es zu verdanken, dass dieses Drama über einen abgehalfterten Boxer nicht in seinen Stereotypen erstarrt
Antoine Fuquas Kinoversion des Serienklassikers übernimmt außer der Grundidee nicht viel vom Original. Das Ergebnis ist nicht zuletzt dank Denzel Washington ein unterhaltsames Exemplar reaktionärsten US-Actionkinos
Propaganda wie aus dem Kalten Krieg: Fiese Nordkoreaner besetzen das Weiße Haus. Doch haben die Rechnung ohne Gerard Butler gemacht! Antoine Fuqua liefert heftige Action und derart dumpfe Ideologie, dass der Film fast schon als Parodie durchgeht
Drei Cops auf Brooklyns Straßen, drei Schicksale, die Antoine Fuqua zu einer gewaltgesättigten, episodischen Cop-Krimi-Großstadtdschungel-Oper formt. Auch wenn manche Verlaufslinien der Schicksale in »Gesetz der Straße – Brooklyn's Finest« allzu vorhersehbar gezeichnet sind, gelingt ihm ein packendes Drama, das vor allem durch seine brillanten Darsteller (Richard Gere, Don Cheadle, Ethan Hawke, Wesley Snipes) besticht
Produzent/in von:
Viele Killer aus der ganzen Welt jagen in einem Hochgeschwindigkeitszug einem Koffer mit Geld hinterher. Mit den schlagfertigen Dialogen, einem illustren und diversen Ensemble schillernder Stars und Nebendarsteller und einer Fülle eingeschobener Rückblenden wirkt das wie eine Achterbahnversion der ausgeklügelten Handlungschoreografien von Quentin Tarantino, durchaus amüsant, aber auch leicht ermüdend.
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Tipp
Mit einem überzeugenden Will Smith in der Hauptrolle erzählt Antoine Fuqua von der Flucht eines Sklaven während des amerikanischen Bürgerkriegs. Eine Saga über Opfer und Widerstand – und zugleich eine notwendige Korrektur am herkömmlichen Geschichtsbild.



