Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen

Die Schauspielerin Mélanie Laurent und der Aktivist Cyril Dion suchen in ihrem Dokumentarfilm »Tomorrow« nach Lösungen für die großen Probleme unserer Zivilisation – und finden sie. Trotz zahlreicher wichtiger Denkanstöße ein dürftiger Film
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Benioff und Weiss beschwören in »The Door« die Erzählstärke von »Game of Thrones«, die nicht in der Fortsetzung, sondern im Aufeinanderstapeln von Handlung liegt.

Film des Monats Juni »Tomorrow«

Die Schauspielerin Mélanie Laurent und der Aktivist Cyril Dion suchen in ihrem Dokumentarfilm nach Lösungen für die großen Probleme unserer Zivilisation – und finden sie

Whiskey Tango Foxtrot

Eine frustrierte Texterin bei einem großen TV-Sender nimmt eine Stelle als Auslandskorrespondentin in Kabul an. »Whiskey Tango Foxtrot« ist eine biedere Kriegskomödie mit Tina Fey, die trotz guter Absichten in die Stereotypenfalle tappt

Wanja

Nach längerem Gefängnisaufenthalt will die ehemals drogensüchtige Wanja wieder in der Gesellschaft Fuß fassen. Auf einem Pferdehof lernt sie die absturzgefährdete jüngere Emma kennen und versucht, ihr zu helfen. Ein nüchtern inszeniertes Drama, das von Anne Ratte-Polles Schauspiel ebenso wie von Hellsgårds geduldiger Beobachtung lebt

Vor ihren Augen

Das Remake des oscarprämierten argentinischen Thrillers »El secreto de sus ojos« mit Chiwetel Ejiofor, Julia Roberts und Nicole Kidman erzählt von einem Mord – und der gesellschaftlichen Paranoia kurz nach den Anschlägen vom 11. September. »Vor ihren Augen« ist bestenfalls solide Filmkunst, die aber nicht an das Original heranreicht

Vor der Morgenröte

Anhand von sechs Momentaufnahmen aus den Jahren, die der Schriftsteller Stefan Zweig im amerikanischen Exil verbrachte, stellt Maria Schrader in »Vor der Morgenröte« die Frage nach der politischen Verantwortung des Künstlers. Die zweite Regiearbeit der Schauspielerin überzeugt durch ihre große, elegante Formenstrenge und vorzügliche Besetzung

Treppe aufwärts

Mia Maariel Meyer erzählt in »Treppe aufwärts« eine Geschichte von Automatenspielsucht und ihren Folgen. Der lakonische, ungeschönte Naturalismus des Films bewahrt vor wohlfeilem Sozialpathos und thesenhaften Deutungsmustern

Das Talent des Genesis Potini

Nach einer wahren Geschichte wird vom neuseeländischen Schachchampion Genesis Potini erzählt, der nach längerer Zeit in der Psychiatrie seine Fähigkeiten an unterprivilegierte Jugendliche weitergibt. Nicht zuletzt die eindringliche Verkörperung der Hauptfigur durch Cliff Curtis bewahrt den Film davor, Wohlfühlkino zu produzieren

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