Anne Clark – I'll Walk Out Into Tomorrow

Starkes, wenn auch lückenhaftes Porträt der Pop- und Wortkünstlerin Anne Clark, die der Filmemacher Claus Withopf über 10 Jahre begleitete. Dabei wird deutlich, welchen Weg Anne Clark einschlug und wo sie heute musikalisch immer noch steht

On the Beach at Night Alone

Nicht, wie in Hongs Werken sonst üblich, geschwätzige Männer in künstlerischer Schaffenskrise stehen diesmal im Mittelpunkt, sondern eine Schauspielerin, die sich von einer gescheiterten Affäre erholt. Geredet wird natürlich trotzdem viel und auch dem Alkohol wird zugesprochen. Hauptdarstellerin Kim Min-hee aber gelingt ein erstaunlich authentisches Porträt der Schreckensemotion Liebeskummer, nicht zuletzt wohl, weil es ihr eigener ist

A Thought of Ecstasy

Der Film-Grenzgänger RP Kahl verbindet in einem assoziativen Rausch Kunstfilm, männliche Masturbationsfantasie, Roadmovie und Noir-Thriller. »A Thought of Ecstasy« ist ein überambitionierter, aber dennoch faszinierender Trip

Solothurner Filmtage

25. Januar bis 1. Februar – Freunde und Interessierte des Schweizer Films können sich zum mittlerweile 53. Mal in Solothurn zur Werkschau einfinden. Im »Panorama Schweiz« wird das Filmschaffen der Alpenrepublik in allen Längen und Genres unter Anwesenheit der Filmemacherinnen und -macher ausgestellt. Ein Publikums- sowie ein Jurypreis liefern den kompetitiven Rahmen. Zur Eröffnung läuft Fernand Melgars »À l'école des Philosophes«, ein Dokumentarfilm, der sich auf mehreren Ebenen mit dem ersten Schuljahr von fünf behinderten Kindern auseinandersetzt

International Film Festival Rotterdam

24. Januar bis 4. Februar, Rotterdam – Bei der 47. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele in Rotterdam präsentieren sich erneut Filmschaffende aus dem Independent-Bereich aus aller Welt. Es gibt vier Sektionen, darunter mit »Bright Future« eine, die sich besonders um aufstrebende und junge Filmemacher dreht. Neben weiteren Kategorien rund um das kontemporäre Filmschaffen und Programmen zum mittellangen und kurzen Film bietet das Festival in der Hafenstaft auch eine Retrospektive

Hellas Filmbox Berlin

24. bis 28. Januar, Berlin – Über das Medium Film möchte das Berliner Festival Hellas Filmbox das Land Griechenland durch die Augen seiner Filmemacher sichtbar machen. Ein Anliegen ist dabei, den Blick auf das Land um eine Dimension zu erweitern, die in Deutschland sonst schwer wahrnehmbar ist. Länderschwerpunkt ist in diesem Jahr Zypern, genauer das »Neue Zyprische Kino«. Erstmals findet das Festival im »Urban Spree« auf dem RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain statt

Filmfestival Max Ophüls Preis

22. bis 28. Januar, Saarbrücken – Der deutschsprachige Nachwuchs steht seit Jahrzehnten im Fokus des traditionsreichen Max Ophüls Preises. Das Festival bietet eine Präsentations- und Networking-Möglichkeit, der Dialog steht im Vordergrund. Spielfilm, Kurzfilm, mittellanger Film und Dokumentarfilm finden ihren Platz. Unter anderem läuft mit »Gutland« ein luxemburgischer Film mit Frederick Lau, der als Räuber mit seiner Beute nach Luxemburg flüchtet. Eröffnet wird das Festival mit »Der Hauptmann« von Robert Schwentke

Bamberger Kurzfilmtage

22. bis 28. Januar, Bamberg – Seit 1991 bereitet Bamberg insbesondere dem deutschen Kurzfilm eine Plattform und ist damit das älteste Kurzfilmfestival Bayerns. Es bietet einen Kurzspielfilm-, einen Animationsfilm-, einen Dokumentarfilm-, einen Experimentalfilm- und einen Kinderfilm- Wettbewerb an. Gastland ist in diesem Jahr Griechenland. Schauspieler Andreas Leopoldt Schadt, bekannt aus dem Tatort, ist künstlerischer Pate

Psychoanalyse und Filmtheorie im Dialog

19. bis 21. Januar, Mannheim – Zum 16. Mal setzt sich das Mannheimer Filmseminar mit dem Thema Filmtheorie und Psychoanalyse auseinander. Im Zentrum steht das Werk von François Ozon, der seit 1998 bereits 17 Langfilme inszeniert hat und damit zu den produktivsten Autorenfilmern zählt. Die Sichtung seines neuesten Werkes »Der andere Liebhaber« findet in einer Preview bereits am 14. Januar statt

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