Remake – Frauen* Film Tage

Frankfurt am Main, 2. – 7.12. – Schwerpunkt sind Generationenverhältnisse im Film. Hommagen an die Dokumentarfilmerin Gisela Tuchtenhagen und das Minsker »Studio Tatjana«.

Televisionale

Weimar, 1. – 5.12. – Nach 36 Jahren ist das Festival für Fernsehfilme und Serien von Baden-Baden nach Weimar umgezogen. Neben den Wettbewerbsreihen gibt es Branchentage, Motto diesmal: »Ankommen in Mitteldeutschland«.

Around the World in 14 Films

Berlin, 28.11. – 6.12. – Ein Best-of der internationalen A-Festivalsaison, u.a. mit »Ein einfacher Unfall«, »Silent Friend«, »No Other Choice« und »Nouvelle Vague«.

Estnische Filmtage

Berlin, 28. – 30.11. – Mit dem Familiendrama »Aurora« eröffnet im Sputnik-Kino das 3-Tage-Festival mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen.

Verlorene Illusionen (2021)

Die Balzac-Verfilmung über einen jungen Dichter und Emporkömmling, der in Paris als geistreich-bissiger Journalist seine fünf Minuten Ruhm erfährt, erweist sich dank der eleganten Inszenierung und dezenter zeitgenössischer Analogien als unerwartet aufregendes Drama und eine Feier von Esprit und Wortkunst.

Das Meer ist der Himmel (2024)

Der um Innerlichkeit bemühte Roadtrip eines widerspenstigen Deutschen durch seine albanische Heimat mit dem Ziel, die Asche des Großvaters zu verstreuen. Anrührend und heiter, ohne den touristischen Blick, wird der Kitsch dennoch sehenden Auges hingenommen.

Baldiga – Entsichertes Herz (2024)

Kunst und Leben des Chronisten der schwulen Subkultur West-Berlins zur Hochphase der Aids-Krise macht dieser Dokumentarfilm anhand von Jürgen Baldigas Tagebüchern und Fotografien eindrücklich nachvollziehbar.

Ein Festtag (2021)

Britische Contenance und Etikette treffen in betörender Weise auf französisches Flair in dieser Verfilmung eines Romans von Graham Swift durch die französische Schauspielerin und Regisseurin Eva Husson.

Martin liest den Koran (2024)

Zwischen exponiertem Paranoia-Modus und gewollter Theaterhaftigkeit schaukelt sich Jurijs Saules Film zu einem stilistisch subversiven und inhaltlich kontroversen Zwei-Personen-Kammerspiel hoch.

The Last Duel (2021)

Ein wahrer Fall aus dem 14. Jahrhundert, #Metoo im Kettenhemd: Dank fantastischer Besetzung und eines goßartigen Drehbuchs – von Matt Damon, Ben Affleck und Nicole Holofcener – gelingt Ridley Scott ein erstaunlich erwachsenes und zugleich packendes Ritterdrama.

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