There Will Be Blood (2007)

am Mi 30.4., 20:15 Uhr, arte: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfällt der bis dahin erfolglose Daniel Plainview in einen Ölrausch. Mit skrupellosen Methoden häuft er immensen Reichtum an. Für die Rolle des Öl-Tycoons bekam Daniel DayLewis seinen zweiten Oscar
Barbara Schweizerhof

Stets dieselben Leute einzuladen, bringt Beständigkeit, aber auch einen gravierenden Nachteil: Man kann von ihnen nur eingeschränkt Neues erwarten. Thierry Frémaux, der seit mehr als 20 Jahren das Programm für das Filmfestival in Cannes bestimmt, hat es zu seiner Marke gemacht, den Wettbewerb an der Croisette als Stammtisch renommierter Filmemacher – darunter nur gelegentlich Frauen – zu organisieren, zu dem jeweils einige wenige Newcomer dazustoßen dürfen. Die Nachteile dieser Strategie zeigen sich in dieser 77.

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Die Saison für Fans des japanischen Film steht bevor – mit zwei traditionsreichen Festivals in Frankfurt und Hamburg. Aus diesem Anlass: Ein Blick auf die japanische Filmgeschichte

Furiosa: A Mad Max Saga

In seiner unwiderstehlichen Fortsetzung der »Mad Max«-Saga gelingt George Miller eine atemberaubende Stilübung. Bewegung und Bewegtbild verschmelzen.

Planet der Affen: New Kingdom

Als Abenteuerfilm funktioniert die jüngste Fortsetzung der Parabel über die Affen, die mit dem Menschen den Platz in der Evolutionshierarchie tauschen, irgendwo zwischen Dschungelbuch und König der Löwen. Faszinierendes Motion-Capture-Acting, aber insgesamt zu wenig neue Ideen.
Barbara Schweizerhof

Für das Programm von Cannes war es ein Mega-Coup, dass hier im Wettbewerb der neue Film von Francis Ford Coppola, »Megalopolis«, Premiere feiern würde. Zum einen, weil Coppola zur Geschichte dieses Festivals gehört, konnte er doch bereits zweimal – 1974 mit dem Abhörthriller »The Conversation« und 1979 mit dem Vietnamkriegsepos »Apocalypse Now« – den höchsten Preis gewinnen. Zum andern, weil »Megalopolis« selbst eine Mega-Vorgeschichte hat.

Axiom (2022)

Auf den ersten Blick wirkt Julius wie ein aufgeweckter junger Mann – doch er entpuppt sich als notorischer Lügner. Schöner kleiner deutscher Film mit viel Gelegenheit zum Fremdschämen, der angenehmerweise mehr Fragen aufwirft als er beantwortet.

Ein verborgenes Leben (2019)

In seinem jüngsten Film erzählt Terrence Malick vom oberösterreichischen Bauern Franz Jägerstätter, der von den Nazis hingerichtet wurde, weil er sich aus religiösen Gründen dem Wehrdienst verweigerte. Als Zuschauer muss man indes nicht gläubig sein, um diesen Film als kostbares Geschenk zu verstehen. Er entfaltet die Geschichte einer reinen Seele und eines Menschen, der bis zuletzt wertekonform handelt und dadurch zum Außenseiter wird in einer Gemeinschaft potentiell violenter Konformisten.

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