La Grande Bellezza

Fünf Jahrzehnte nach Federico Fellinis »Das süße Leben« lässt Paolo Sorrentino wieder einen Gesellschaftsreporter das kleine, prachtvolle Welttheater Roms erkunden und an dessen Flüchtigkeit verzweifeln. Ein berückend wehmütiger Bilderrausch, der die Schönheit auch dort entdeckt, wo sie seinem Protagonisten nicht mehr auffällt

Interview mit Errol Morris

Interview mit Errol Morris über seinen Dokumentarfilm "The Unknown Known"

The East

Spannender, ungwöhnlich komplexer Thriller über eine junge Agentin, die sich in eine Öko-Terrorbande einschleust. Je näher sie ans Zentrum der Gruppe heranrückt, desto schwererfällt es ihr, deren Mitglieder zu verurteilen

Drei Stunden

Last-Minute-Chance für die große Liebe, die sich in der Freundschaft zwischen einer Umweltaktivistin und einem Theaterautor verbirgt. Das Spielfilmdebüt von Boris Kunz will leidenschaftliches, romantisches Kino sein, doch es verliert sich zwischen braver Dramaturgie und falscher Poesie

An Ihrer Stelle – Fill the Void

Der in sanftem Licht und wunderbaren Einstellungen gedrehte Film über das Leben der ultraorthodoxen Haredim in Israel gibt Rätsel für den säkularen Zuschauer auf. Der Glaube ist unantastbar und unbegründbar – aber ist das schon Antwort genug?
Gerhard Midding

Anderswo mag diese Nachricht keine hohen Wellen schlagen, aber für die Italiener ist sie weltbewegend: Zwei Wochen lang sind sie gezwungen, neue Kinofilme und TV-Serien im Original mit Untertiteln zu sehen. Die Auswirkungen des Streiks, im dem sich die dortigen Synchronautoren und -sprecher momentan befinden, werden vielen Zuschauern als ein schweres Schicksal empfinden. Untertitelung ist dort praktisch unbekannt und etliche Starttermine mussten verschoben werden.

Gerhard Midding

Dieser Text erzählt eine Geschichte mit glücklichem Ausgang, obwohl er eigentlich ein Nachruf ist. Die Nachricht vom Tod Paul Marursky erfüllt mich mit großer Trauer. Seine Filme haben mich stark geprägt. Für mich gehörte er zu den wichtigsten Regisseuren des New Hollywood - nicht obwohl, sondern weil er (ebenso wie Robert Atman und Alan J. Pakula) bei seinem Regiedebüt schon gut ein Jahrzehnt reifer war als seine Kollegen, die stracks von der Filmhochschule kamen. Über sein Werk will ich an dieser Stelle nicht viel schreiben.

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