Transcendence

Wally Pfister entwirft eine klassische Angstphantasie der technologieverliebten Gesellschaft, verfranzt sich aber in immer neue Steigerungsformen der vielversprechenden Grundidee. Enttäuschendes Regiedebüt des Christopher-Nolan-Kameramanns

Stereo

In seinem zweiten Spielfilm »Stereo« entfesselt Maximilian Erlenwein zusammen mit Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu ein labyrinthisches Spiel mit Identitäten, einen finster brütenden Psychotrip, in dem mit dem Helden auch der Zuschauer um existentielle Orientierung ringt

Scialla! Eine Geschichte aus Rom

Ein Vater-Sohn-Film zur männlichen Midlife-Krise, in dem Frauen nur als Mama oder Pornoweibchen vorkommen. Dabei werden bewährte Genrerezepte so grob eingesetzt, dass die Annäherung an die nicht unbedingt spontan sympathischen Figuren schwerfällt

Die Schöne und das Biest

»Die Schöne und das Biest« ist ein Remake des alten Märchens mit tricktechnischem Furor, aber ohne inhaltliche Relevanz oder erzählerische Innovation

Die Schadenfreundinnen

Die Ehefrau befreundet sich mit den Liebhaberinnen ihres Mannes, um Rache zu üben: Trotz namhafter Besetzung mit Cameron ­Diaz, Leslie Mann und Nikolaj Coster-Waldau eine missratene Komödie

Rosie

Nach dem Schlaganfall der Mutter müssen die erwachsenen Kinder sich kümmern – und neu definieren. Marcel Gisler macht aus einer weit verbreiteten Lebenserfahrung eine feine Charakterstudie über Identität und Gelingen

Paris um jeden Preis

Als Regisseurin und Hauptdarstellerin mit tunesischen Wurzeln lotet Reem Kherici in ihrem Regiedebüt den Clash der Kulturen zwischen Pariser Modeszene und marokkanischem Landleben aus, setzt das persönlich motivierte Thema jedoch albern, oberflächlich und klischeehaft um

Das magische Haus

Das magische Haus erinnert uns an unsere Kinderträume und lässt die alten Spielsachen lebendig werden, die man heute vergeblich in den technologisierten Kinderzimmern sucht. Belgischer Animationsfilm in 3D

Lifelong – Hayatboyu

Eine Frau vermutet aufgrund eines mitgehörten Telefongespräches, dass ihr Mann sie betrügt. Der zweite Spielfilm der türkischen Regisseurin Asli Özge erzählt von der Entfremdung in sorgfältig komponierten Bildern

Der letzte Mentsch

Ein alter Jude und Holocaust-Überlebender begibt sich auf eine schmerzvolle Reise zu sich selbst: Mit angemessenem Pathos, aber auch mit Charme und Witz behandelt »Der letzte Mentsch« ein todernstes Thema

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