Netflix: »Peaky Blinders: The Immortal Man«

Das Finale der langlebigen Serie über brutale Gangs im Großbritannien der 1920er bis 1940er erscheint als Spielfilm.

Als wäre es leicht

Die Geschichte einer unmöglichen Liebe zwischen einer tauben Frau und einem blinden Mann. Einfühlsam und glaubwürdig erzählt in einem ungewöhnlichem Spielfilmdebüt.

Siri Hustvedt – Dance Around The Self

Über Jahre begleitet die Filmemacherin Sabine Lidl die amerikanische Autorin Siris Hustvedt und schafft dabei ein einfühlsames, filmisch kluges Porträt einer außergewöhnlichen Frau, der man ewig folgen möchte.

Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean

Victor Hugos gewaltiger Roman diesmal nicht als Epos, sondern als Kammerspiel. Éric Besnard schildert, wie der spätere Menschenfreund Jean Valjean seinen Kompass findet. Seine Inszenierung des Streitens um sittlichen und sozialen Fortschritt ist berückend düster und die Besetzung des Vierpersonenstückes glänzend: Als intime, konzentrierte Adaption sind diese »Elenden« beinahe so gewaltig wie die Vorlage.

Romería – Das Tagebuch meiner Mutter

Eine unbekümmerte Teenagerin und angehende Filmstudentin stößt in Galizien auf ein Familiengeheimnis. Mit realistischen Familienszenen, autobiographischen Verweisen und purer Kinomagie beweist Simón ihren Status als eine der interessantesten neuen europäischen Autorenfilmerinnen.
Kosmopolitin des Lichts : Die Kamerafrau Hélène Louvart gehört zu den ganz Großen ihres Fachs. In diesem Frühjahr scheint sie überall zu sein...

The Gospel of Revolution

Eine von Solidarität getragene Suche auf den Spuren der Befreiungstheologie, die auch daran erinnert, dass es in den USA schon vor MAGA gängige Politik war, gewaltsam gegen fortschrittliche Bewegungen vorzugehen.

Enzo

Im sommerlichen Flirren der Cote d' Azur ringt ein gut behüteter Teenager mit seinen Träumen und muss entscheiden, welche Richtung er seinem Leben geben will. Einfühlsam begleiten Robin Campillo und der vor Drehbeginn verstorbene Laurent Cantet ihn durch den Taumel der Gefühle. Ein Gemeinschaftswerk, das nicht nur als postumer Freundschaftsdienst bewegend ist.

Die Theorie von Allem (2023)

Timm Kröger mischt für sein Multiversum die Karten der Filmgeschichte gründlich durch, um daraus etwas rätselhaft Neues entstehen zu lassen und lässt Realität und Fiktion, das Faktische und das Mögliche souverän und geheimnisvoll oszillieren.

Klandestin (2024)

Ein illegal eingewanderter junger Marokkaner bei einer migrationsfeindlichen, konservativen Politikerin – Ausgangspunkt für Angelina Maccarone, vier Lebensgeschichten kunstvoll ineinander zu verweben. Der beste deutsche Film dieses Jahres. Bisher.

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