Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit

Steven Spielberg versucht, an seine frühen Sci-Fi-Klassiker anzuknüpfen, doch deren Magie erreicht er in keinem Moment: Disclosure Day scheitert an einem überladenen Drehbuch, uninspirierter Ästhetik und haarsträubender Dramaturgie.

Mein Leben, mein Ding

Mit absurdem Witz und leiser Melancholie erzählt die Französin Sophie Fellières von einer mittelalten Frau in einer Lebenskrise – mit scheinbar planlosen Konversationen und wirren Handlungen. Manchmal herausfordernd und doch faszinierend.

The Love That Remains

Fesselnde Tragikomödie über eine zerbrochene Beziehung in der Kargheit Islands – voller sinnlicher Bilder, skurriler Visionen und Absurditäten. Nicht immer nachvollziehbar, aber von einem betörenden Sog.

Das Los des Fremden

Ebenso aufwühlend wie gelegentlich effekthascherisch werden in diesem Langfilmdebüt die Schicksale von fünf Menschen erzählt, die in der syrischen Flüchtlingskrise 2015 die Flucht über das Mittelmeer versuchen.

Great Expectations: British Postwar Cinema 1945–1960

»Great Expectations: British Postwar Cinema 1945–1960«, die letztjährige Retrospektive des Festivals von Locarno wird jetzt in Teilen im Berliner Arsenal nachgespielt.

Gorgonà

Die Balance zwischen Endzeit-Dystopie a la »Mad Max« und feministischem Pamphlet stimmt zwar nicht so ganz – dennoch setzt Evi Kalogiropoulou mit ihrem Debüt viele interessante Akzente.

Guru

Yann Gozlans Film vereint Aufklärung, Beziehungsdrama, Psychothriller und Kriminaldrama. Pierre Niney zeichnet sehenswert das Psychogramm eines wendigen, aber zerrissenen Aufsteigers und skrupellosen Überlebenskämpfers.

LOL 2.0

17 Jahre nachdem ihre Mutter–Tochter–Geschichte »LOL« zumindest in Frankreich zum Kassenhit wurde, nimmt sich Lisa Azuelos noch einmal der gleichen Familie an. Von einer aufregenden Geschichte übers Älterwerden jenseits von Coming of Age kann nicht unbedingt die Rede sein, aber Sophie Marceau und Thaïs Alessandrin bringen genug Charisma und Wahrhaftigkeit für kurzweilige Unterhaltung mit

Erzählungen eines Kinogehers – Werner Dütsch

Das 2018 geführte Gespräch mit dem ehemaligen WDR-Filmredakteur Werner Dütsch handelt von der Leidenschaft eines Kinogängers, der daraus später einen Beruf machen konnte.

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