Sky: »The Comeback« Staffel 3

Valerie Cherish ist zurück – und Hollywood am Abgrund. Nach zwölf Jahren Pause nimmt die finale Staffel der Sitcom nun die KI-Ära ins Visier. Smarter, schärfer und komischer denn je.

Disney+: »Ghost Elephants«

Regie-Altmeister Werner Herzog begibt sich auf die Suche nach einer mysteriösen Elefantenherde im Hochland von Angola – und findet einen Mythos.

A Missing Part

Nach der Trennung von seiner japanischen Ehefrau ist ein Franzose im Land geblieben in der vagen Hoffnung, seine Tochter wiederzusehen, die ihm vor neun Jahren genommen wurde. Denn das japanische Recht begünstigt in einem solchen Fall auf extreme Weise denjenigen Partner, bei dem das Kind lebt. Nüchtern-dokumentarisch erzählt mit einer komplexen Hauptfigur, eindringlich verkörpert von Roman Duris.

Alpha

Julia Ducournaus neuester Film ist zugleich auch ihr bisher ruhigster. Statt auf Ekel und Schock setzt die französische Ausnahmeregisseurin diesmal auf Melancholie und Pop-Songs. Wer bereit ist diesen Kurswechsel mitzugehen, den erwartet, wie von der Französin gewohnt, ein Film, der Kopf, Herz und Körper gleichermaßen in Beschlag nimmt.

DVD-Tipp: John Ford Filme

Sieben Filme von John Ford sind auf Blu-ray und DVD erschienen. Eine Einordnung des Regisseurs und seiner Widersprüche.

Interview: Julia Ducournau über »Alpha«

Julia Ducournau, 1983 in Paris geboren, ist eine französische Regisseurin und Drehbuchautorin. 2016 gab sie mit »Raw« ihr Spielfilmdebüt, 2021 gewann sie mit »Titane« die Goldene Palme von Cannes. Ihr Stil zeichnet sich durch eine eigentümliche Mischung aus Body-Horror und Arthouse-Drama aus.

Amazon: »Scarpetta«

Nicole Kidman schlüpft in die Rolle der aus einer ­Romanreihe bekannten Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta und wird mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert.

DVD-Tipp: »Ivanhoe« (1952)

Glänzend restauriert im edlen Mediabook: der Klassiker des Ritterfilms à la Hollywood.
Gerhard Midding

John Bengtson kannte Los Angeles wie seine Westentasche. Das galt nicht nur für die Großstadt der Gegenwart, sondern vor allem die Kleinstadt, die es einmal war. Er übte ein Metier aus, das er erfinden musste, weil es vorher nicht existierte. Wie soll man es nennen: Drehort-Archäologie, kinematographischen Urbanismus? Er gab der geschichtslosen Stadt ein Stück ihrer Geschichte zurück.

Kokuhô – Meister des Kabuki

50 Jahre umspannt das Drama um Aufstieg und Fall zweier hochambitionierte Kabuki-Darsteller. In Japan wurde »Kokuhō« der erfolgreichste einheimische Spielfilm aller Zeiten, der das nationale Interesse an der alten Theaterform wiederentfacht. Die zwei Oscarnominierungen kommen zum Preis konventioneller Erzählung – die Glanzlichter sind die flamboyanten Bühnenauftritte.

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