Filmkritiken
Woche vom 11.02.2026
»Die größte Liebesgeschichte aller Zeiten« als schillernd düstere Märchenfantasie: Zusammen mit Margot Robbie und Jacob Elordi dockt Emerald Fennell in ihrer Version von Emily Brontës viktorianischem Klassiker mit überwältigenden Schauwerten an den jugendlichen Überschwang der Gefühle an.
Lakonisches Epos und wilder Genremix der Nasser-Zwillinge, der die Vergangenheit in Gaza geschickt mit der Gegenwart verwebt – mit filmischen Reflexionen und schwarzem Humor.
Aus der Kombination von Erfahrungsbericht und Experteninterviews entsteht ein ungeheuer eindrücklicher, informativer und damit wichtiger Film zum Thema häusliche Gewalt. In der Form sachlich und zurückhaltend, im Inhalt einschlägig und bewegend.
Um die Tradition seines verstorbenen Vaters fortzusetzen, bricht ein junger Buckelwal zu einer gefährlichen Reise auf. Ambitionierter europäischer Animationsfilm, der das Motiv der Heldenreise sowohl mit ökologischen als auch mythologischen Untertönen versieht.
In seiner neuen Tragikomödie spiegelt Nanni Moretti einmal mehr die Situation des eigensinnigen Arthouse-Regisseurs, der einen Film zustande zu bringen versucht: ein liebenswürdiges Panorama voll selbstironischem Humor, zugleich ein wenig ermüdend, da wie auf Autopilot inszeniert.
Wenn Kinder gehen, werden Eltern alt. Eine etwas zu einfache Geschichte, die niemandem wehtut und niemanden aufschrecken wird. Zu schön und zu wohlgefällig ist die Welt um diese kleine Familie herum.


