Ramin Djawadi

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Inhaltlich unentschieden zwischen Überlebensdrama, Romanze und dem Neuanfang danach, bezieht »Zwischen zwei Leben« seine Kraft aus der harschen Schönheit verschneiter Landschaften und dem Charisma seiner beiden Hauptdarsteller Kate Winslet und Idris Elba
Monster auf der einen Seite, Chinesen auf der anderen – und mittenmang ein weißer Held: Die große Mauer als Austragungsort eines ebenso spektakulären wie spekulativen Kulturk(r)ampfes, aus dem als strahlender Sieger am Ende der Kommerz hervorgeht. »The Great Wall« ist fast zu viel fürs Auge, deutlich zu wenig fürs Hirn und in jedem Fall kein sonderlich guter Film
»Warcraft: The Beginning«, das unterschätzte Fantasyspektakel nach dem gleichnamigen Computerspiel, überrascht durch die gefühlvolle Zeichnung vermeintlich gefühlloser Orcs
Debüt-Regisseur Gary Shore erzählt die Vorgeschichte des berühmten Blutsaugers, der hier zum fliegenden Superhelden stilisiert wird. Bildgewaltiges Kino, das sich aber zu sehr an optischen Vorbildern wie »Herr der Ringe« oder »Der Hobbit« abarbeitet
Das magische Haus erinnert uns an unsere Kinderträume und lässt die alten Spielsachen lebendig werden, die man heute vergeblich in den technologisierten Kinderzimmern sucht. Belgischer Animationsfilm in 3D
Unterirdische Riesenmonster tauchen aus einem Riss am Grund des Pazifik auf und bedrohen die Menschheit. Zur Abwehr konstruiert man gewaltige Kampfroboter.Triviales Monsterkino, das den japanischen Kaiju-Eiga mit liebevoll charakterisierten B-Film-Figuren und in tricktechnischer Perfektion zitiert
Nach der Invasion der USA durch nordkoreanische Truppen übt sich in einer Provinzstadt eine Gruppe von Jugendlichen als Guerillakämpfer. Remake der Kalten-Kriegs-Fantasie »Die rote Flut« (1984), das die Geschichte zu einem Actionfilm verkürzt
Ein rumänischer Rentner wird ausgezeichnet, er weiß aber nicht wofür: Calin Peter Netzer nutzt die Vorlage für eine absurde Komödie für ein melancholisches Drama über das Selbstwertgefühl in Umbruchszeiten
Ryan Reynolds (als ambitionierter CIA-Agent) und Denzel Washington (als lässiger Schurke) sind Gegner und Verbündete in einem rasanten, allerdings wenig originellen Spionagethriller des Schweden Daniel Espinosa
Remake des gleichnamigen Horrorfilms aus dem Jahr 1985, das seinen neuen Schauplatz Las Vegas ebenso verschenkt wie das Potenzial seiner Darsteller