Michael Eckelt

Produzent/in von:

Eine psychedelische Reise durch neun Tage im Leben eines 17-Jährigen. Der Junge aus einer tristen Hochhaussiedlung verliebt sich gleich zwei Mal und wird von einem Indianer verfolgt. »Es war einmal Indianerland« ist ein schräger, bildgewaltiger Trip, der sich unbedingt lohnt
Um weiterhin Hartz IV beziehen zu können, lässt ein »Sozialschmarotzer« seinen angeblichen Burn-out in einer Klinik therapieren. »Happy Burnout« ist eine unentschlossen zwischen Komödie und Drama pendelnde »Kuckucksnest«-Variation
»Wien vor der Nacht« ist ein etwas textlastiger dokumentarischer Essayfilm über die jüdische Geistesgeschichte Wiens nach 1900 – und den Antisemitismus in Österreich
Scheuer Banknotenprüfer begegnet blinder Cellistin, die keine schwarze Sonnenbrille geschenkt haben will. Almut Gettos Liebeskomödie um ein unmögliches Paar unterhält durch surreale Konstellationen und sarkastischen Humor zum Thema Beziehungsangst
Eine junge Frau im erstickenden Gefängnis einer verbotenen Beziehung: Statt das Grauen von Missbrauch und Abhängigkeit knallig auszuschlachten, destilliert es die israelische Regisseurin Keren Yedaya umso wirkungsvoller aus behutsamer Beobachtung
Kurz nach dem Tod seiner Frau muss ein Hamburger Familienvater (Wotan Wilke Möhring) sich mit einem zweiten Schicksalsschlag arrangieren: Seine Mutter hat Krebs. Trotz guter Ansätze scheitert André Erkaus Regiearbeit bei dem Versuch, große Fragen tragikomisch aufzuarbeiten
Haim Tabakmans erster Spielfilm »Du sollst nicht lieben« erzählt das Drama der Liebe zwischen Männern im ultraorthodoxen Judentum und setzt lebendige Sehnsucht gegen starre Verhaltensvorschriften in Jerusalem