Judith Chemla

Als Schauspieler/in:

Nach der Trennung von seiner japanischen Ehefrau ist ein Franzose im Land geblieben in der vagen Hoffnung, seine Tochter wiederzusehen, die ihm vor neun Jahren genommen wurde. Denn das japanische Recht begünstigt in einem solchen Fall auf extreme Weise denjenigen Partner, bei dem das Kind lebt. Nüchtern-dokumentarisch erzählt mit einer komplexen Hauptfigur, eindringlich verkörpert von Roman Duris.
Bildgewaltig aber konventionell inszeniertes Biopic über die Selbstermächtigung von Niki de Saint Phalle als Künstlerin und Frau – mit einer überzeugenden Charlotte Le Bon.
Ästhetisch eigenwilliger Debütfilm über einen jungen Mann, der erst herausfinden muss, dass er tot ist
Brizé verfilmt Maupassants Roman über eine Landadelige als Bewusstseinsstrom. Fragmentiert und achronologisch erzählt, porträtiert er dabei glaubwürdig Epoche und Menschen. »Ein Leben« ist eine sehr poetische, sehr bewegende Meditation über Zeit und Erinnerung
Ein Todesfall aus heiterem Himmel: Von Sommer zu Sommer und in Berlin, Paris, New York erzählt »Dieses Sommergefühl« eine einfache Geschichte, die unspektakulär, aber profund von den Dingen des Lebens handelt
Eine Frauengeschichte, eine Komödie voller schräger Vögel, ein Zeitreise-Film, ein Teenager-Movie, ein Liebesfilm in jeglicher Beziehung. Das alles ist dieser französische Film von und mit Noémie Lvovsky über eine 40-jährige Frau, die sich plötzlich in ihrer eigenen Jugend wiederfindet
Die muntere Verwechslungskomödie im Geiste von Marivaux und Lubitsch verlässt sich auf den quecksilbrigen Charme von Audrey Tautou. Handwerklich gekonnt beginnt die Lustspielmechanik dennoch am Ende zu klappern, weil die Figuren amüsante Marionetten bleiben

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