Jeffrey Tambor

Als Schauspieler/in:

In den achtziger Jahren erstreitet eine unter paranoider Schizophrenie Leidende zusammen mit ihrer Anwältin Patientenrechte. Trotz aktueller Brisanz kann Bille Augusts »Eleanor & Colette« mit einer uninspiriert biederen Inszenierung keine Funken zünden
Schwarze Komödie um die Intrigen und Ränkespiele im Nachhall von Stalins Tod im Jahr 1953. Das grandiose Casting (Steve Buscemi, Jason Isaacs, Jeffrey Tambor, Rupert Friend, Simon Russell Beale, Andrea Riseborough) ist die größte Stärke von »The Death of Stalin«
Gavin O'Connors Thriller über ein autistisches Finanzgenie, das für die Buchhaltung der größten Verbrechersyndikate verantwortlich ist, baut auf einer interessanten Prämisse auf, verliert seine Geschichte jedoch zunehmend aus dem Blick. Am Ende bleibt »The Accountant« trotz großartiger Besetzung nur ein konventioneller Gangsterfilm, dessen elegante Inszenierung nicht über dramaturgische Schwächen hinwegtäuscht
Ein Feel-Good-Movie über die wirtschaftliche Rezession. Thomas McCarthys dritte Regiearbeit erzählt auf rührend-komische Weise, dass alles schon gut gehen wird, wenn die Familie zusammenhält
Die wahrscheinlich traurigste Komödie der Saison: In einer Welt, in der alle nur die Wahrheit sagen können, wird ein Mann, der sich zu lügen traut, zum Idol. Keiner kann so sympathisch den Unsympathen geben wie Ricky Gervais, und trotzdem gibt es in »Lügen macht erfinderisch« kaum etwas zu lachen
Nach einem wilden Junggesellenabschied in Las Vegas müssen drei Freunde den verloren gegangenen Bräutigam wiederfinden. Die Komödie bemüht sich krampfhaft um immer neue Wendungen. Dabei sind die zentralen Charaktere so gut getroffen, dass sie den Film ganz alleine tragen könnten

Stimme (OV) bei

Eine Hommage an die B-Filme der fünfziger Jahre, in dem die amerikanische Regierung eine Handvoll Monster als letzte Waffe gegen fiese Aliens einsetzt. Der Film gefällt durch seine gradlinige Erzählweise und einigermaßen originelle Charaktere