Fritzi Haberlandt

Als Schauspieler/in:

»Timm Thaler« lässt sich auf verschiedene Ebenen entschlüsseln. In Andreas Dresens Verfilmung treten unter anderem in verkleideter Form Gaddafi oder Kim el Sung auf – eine wahrhaft gruselige Gesellschaft, die es zu besiegen gilt
Kai Wessels Verfilmung des Tatsachenromans »Nebel im August« über ein Kinderschicksal im Euthansieprogramm der Nationalsozialisten wird zum ergreifenden Coming of Age unter extremen Bedingungen
Sarah-Judith Mettke bringt die Themen Transsexualität und Pubertät zu einem wunderbar einfühlsamen Drama zusammen, das mit hervorragenden Darstellern und einem Drehbuch voll präziser Beobachtungen besticht
Die streckenweise rasant inszenierte Geschichte einer Frau, die buchstäblich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird
Udo ist da, aber keiner sieht ihn. Aus der originellen Grundidee eines »schwersichtbaren« Helden entwickelt Regisseur Markus Sehr mit »Eine Insel namens Udo« eine angenehm ungelenk zwischen Poesie und Klamauk oszillierende Komödie

Stimme bei:

Im Rückblick auf seine Filme vor 1989 zeigt Volker Koepp in »Berlin – Stettin« ein differenziertes Bild vom Leben in der DDR und nach der Wende: Ein Film der Erinnerung, nicht der Nostalgie