Françoise Lebrun

Als Schauspieler/in:

Ein Amerikaner und eine Französin denken an einen One-Night-Stand in Porto zurück, der ihr Leben verändert hat. Eine einfache, leise Geschichte, experimentell-verschachtelt und in poetischen Bildern erzählt. Das wirkt manchmal prätentiös, dann wieder sehr sinnlich und berührend
Die Physiotherapeutin Elisa sucht nach ihrer leiblichen Mutter, die sie anonym entbunden und zur Adaption freigegeben hat. Es fügt sich, dass diese in der Schulkantine ihres Sohnes arbeitet und nach einem Unfall in ihre Praxis kommt. Ounie Lecomtes intimes Porträt zweier Frauen wird getragen von hervorragenden Darstellerinnen (Celine Sallette und Anne Benoit) und der beredten, einfühlsamen Kameraführung Caroline Champetiers: »Ich wünsche dir ein schönes Leben«
Beinahe 50 Jahre nach Jacques Rivette hat Guillaume Nicloux nun Denis Diderots Roman erneut verfilmt und erfüllt dabei jegliches Arthouse- und Kostümfilmklischee. Trotz einer grandiosen Hauptdarstellerin erstarrt seine Adaption in kunstgewerblichem Historienkitsch