Florian Mag

Kammeramann/frau von:

Aus einer einfachen Prämisse entwickelt Kai Stänicke in seinem Langfilmdebüt eine sperrige Parabel über Identität und Zugehörigkeit. Der Film erklärt am Ende etwas zu viel, überzeugt aber durch seine formale Strenge, starke Besetzung und präzise Atmosphäre.
Ein einfühlsames Porträt von und Plädoyer für Transmenschen, die in der südwestdeutschen Provinz unter besonderer »Beobachtung« stehen.
Ein Stück Literaturgeschichte als faszinierender Filmessay: Dominik Graf geht den Spuren jener Schriftsteller und Schriftstellerinnen nach, die in der Nazizeit nicht ins Exil gingen, und findet Geschichten voller Widersprüche und Grautöne.
İlker Çataks interkulturelles Liebesmelodram »Es gilt das gesprochene Wort« funktioniert dank differenzierter Detailbeobachtungen, hinterlässt aber aufgrund der konstruierten Migrationsthematik einen uneinheitlichen Gesamteindruck
Eine psychedelische Reise durch neun Tage im Leben eines 17-Jährigen. Der Junge aus einer tristen Hochhaussiedlung verliebt sich gleich zwei Mal und wird von einem Indianer verfolgt. »Es war einmal Indianerland« ist ein schräger, bildgewaltiger Trip, der sich unbedingt lohnt