Filmwelt

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Mit absurdem Witz und leiser Melancholie erzählt die Französin Sophie Fellières von einer mittelalten Frau in einer Lebenskrise – mit scheinbar planlosen Konversationen und wirren Handlungen. Manchmal herausfordernd und doch faszinierend.
Der Ansatz des anderen Blicks auf Genderverhältnisse geht auf: Im „neuen Westen“ müssen Frauen wie das Patchworkfamilien-Oberhaupt, Pferdertrainerin, Rodeoreiterin und Witwe Tabatha nicht mehr die Liebe zu einem Mann als alles (er)lösenden Ausweg entdecken. Stattdessen wird sämtlichen Held:innen zugestanden, die eigene Verletzlichkeit und Stärke zu finden und zu nutzen.
Sie ist ungewollt schwanger und er todkrank: Simon Ostermann erzählt davon, wie Tochter und Vater wieder zueinander finden - trotz aller TV-Konvention mit großer Leichtigkeit und Charme.
Porträt einer außerordentlichen und meinungsstarken Künstlerin, das auch Plädoyer für die Anerkennung von Bedeutung und Kraft historischer und aktueller afrikanischer Kultur ist.
Demenzdrama der anderen Art, denn hier wird nicht die Krankheit in den Vordergrund gestellt, sondern eine ungeahnte Form der (Wieder-)Annäherung. Die klassischen Symptome aber bleiben nicht außer Acht.
Milena Aboyan erzählt drei unterschiedliche Frauengeschichten, deren narrative Verknüpfung nicht ganz aufgeht. Dank starker Figuren und Darstellerinnen sowie durch die Thematisierung von häuslicher Gewalt, Rassismus (strukturell wie im Alltag) und der Unmenschlichkeit der deutschen Migrationspolitik gelingt ihr dennoch ein politisch wie gesellschaftlich relevanter Film.
Die überraschend reflektierte Meta-Comedy über den kultigen Büroschinder scheut sich nicht, aktuelle gesellschaftlichen Debatten auseinanderzunehmen, und lässt ihre Protagonisten gerade durch ihre Überforderung zu echten Identifikationsfiguren werden. Der aus der Zeit gefallene Bernd Stromberg ist mit der Zeit gegangen.
Mit viel Klischees, Pathos und Kitsch verfilmt Eric Schmitt den gleichnamigen Roman von Thomas Glavinic, mit Matthias Schweighöfer und weiterem illustren Cast.
Überdrehte Farce über das Verzeihen in der Liebe und der Freundschaft – mit einem spielfreudigen Ensemble und voller grobem, makaberen Klamauk.
»The Klimperclown«, der Film, in dem ein Publikum »Katzeklo« im Kanon singen muss und in dem von »singender Herrentorte« nie, wohl aber von der Liebe zu Düsseldorf die Rede ist, ist unbedingt sehenswert und eine würdige Ergänzung des öffentlichen Bildes von Helge Schneider.