Daniel Giménez Cacho

Als Schauspieler/in:

Mit einer höchst eigenwilligen Mischung aus Tragik und Absurdität erzählt Lucrecia Martel von einem Kolonialbeamten in der argentinischen Provinz, der seit Jahren auf seine Versetzung wartet. »Zama« ist eine vielschichtige, rätselhaft-faszinierende Reflexion über Kolonialismus und Identität
Ein stilvoller Stummfilm, der das Märchen von Schneewittchen nach Andalusien verlagert und mit Elementen von Stierkampf, Surrealismus und Gothic vermengt. Wunderbar anzusehen und anzuhören, mit famosen Einzelszenen, ist das Werk insgesamt zu glatt geraten. Es bezaubert, ohne zu berühren
Die Flucht geht nach Mexiko ins Gefängnis: Mel Gibson gibt einmal mehr den Antihelden, der viel auf dem Kerbholz hat, viel aushalten kann, und am Ende ein wenig Wiedergutmachung fürs eigene Seelenheil leistet
In Mexiko-Stadt, wo die Gegensätze zwischen Arm und Reich groß sind, nimmt sich die vermögende Schicht in einer Wohnanlage selbst in Sicherheitsgewahrsam. Der Regisseur Rodrigo Plá entwirft in seinem bemerkenswerten Spielfilmdebüt ein sehr beängstigendes Szenario von der Erosion der Zivilgesellschaft