Andreas Döhler

Als Schauspieler/in:

Ein episodischer Film über das unordentliche Gefühl der Liebe. Miriam Blisse erzählt vom Aufkommen und Verschwinden der Liebe in einem Berliner Hochhaus, ohne das Milieu dafür verantwortlich zu machen
So wie die oft strapazierte Redewendung heißt das Spielfilmdebüt der Regisseurin Eva Trobisch: »Alles ist gut«. In ihm verkörpert Aenne Schwarz eine Frau Mitte 30, die ihr Leben mittels fortwährender Beschwichtigungstaktik absolviert – bis sie implodiert, bevor sie erstickt an all den unbewältigten Konflikten, die sich in ihr akkumuliert haben. Trobisch inszeniert das als stille Eskalation. Ein ungewöhnlicher Film mit einer herausragenden Darstellerin
Thematisch reizvolles, dramaturgisch und schauspielerisch nur bedingt überzeugendes Protokoll eines inneren Niedergangs: Florian Eichinger erzählt in »Die Hände meiner Mutter« von den Spätfolgen des Missbrauchs eines kleinen Jungen durch seine Mutter
Wie wäre es, 25 Millionen im Lotto zu gewinnen? Fabian Möhrke stellt in seinem ruhigen, feingliedrig-realistischem Drama heraus, dass man weniger mit dem Geld als mit der Tatsache, dass alles anders wird, fertig werden muss