"Was tut sich?" mit Timm Kröger

Am 10.12. spricht Regisseur Timm Kröger im Kino des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums mit Ulrich Sonnenschein über seinen Film »Die Theorie von Allem«.
Gerhard Midding

Irgendwann, es wird mehr als ein Jahrzehnt her sein, gewöhnte er sich an, auf Begrüßungen zu verzichten. Er kam unverzüglich zur Sache. Das war keine Frage der Unhöflichkeit – wenn er wollte, konnten seine Manieren formvollendet sein - , sondern der Ökonomie. Michel Ciment hasste es, Zeit zu vergeuden. 

37. Fantasy Filmfest

Auch 2023 am Puls der Zeit: Das 37. Fantasy Filmfest bot die gewohnte Vielfalt der Gattung und Corona-Nachklänge.

65. Nordische Filmtage Lübeck

Die 65. Ausgabe der Nordischen Filmtage zeigte den skandinavischen Film in seiner ganzen Vielfalt – einfühlsam, rau, turbulent, gesellschaftskritisch und visuell opulent.

The International (2009)

Nach dem Vorbild von US-Thrillern der siebziger Jahre, mit einem an Hitchcock geschulten Gespür für den Mix aus großem Spektakel und individueller Obsession, formt Tom Tykwer einen Politthriller, in dem ein einsamer Kämpfer für Gerechtigkeit – der großartige Clive Owen als Interpol-Agent – gegen eine übermächtige, weltweit agierende böse Bank in den Ring steigt.

Girlhood (2014)

Die französische Regisseurin Céline Sciamma geht auch in ihrem dritten Spielfilm, »Mädchenbande«, wieder auf die Spuren jugendlich-weiblicher Selbstfindung – diesmal bei Herumstreunerinnen in den Vorstädten von Paris.

Wajib (2017)

Mit ihrem kammerspielartigen Roadmovie »Wajib« entwirft Annemarie Jacir ein ebenso komisches wie präzises Sittenbild christlich-palästinensischer Großfamilien in Nazareth.

District 9 (2009)

Der von krachenden Effekten dominierte Blockbuster-Sommer 2009 endete mit einer originellen Note. Rasant, blutig, eklig, ironisch und am Ende auch gefühlvoll – eine Art »Transformers« für den denkenden Zuschauer.

Super 8 (2011)

Ein Mysterythriller über eine Gruppe von Teenagern, die Zeugen eines Zugunglücks werden, woraufhin ihre Kleinstadt von geheimnisvollen Vorgängen heimgesucht wird. Aus unzähligen Genrestandards und Elementen älterer Science-Fiction-Filme erzeugt der Film ein eigenes Flair. Es steckt viel Ironie, aber noch viel mehr Liebe darin.

Alles Inklusive (2014)

Doris Dörrie hat ihren gleich​​namigen Roman aus dem Jahr 2011 verfilmt, in dem das spanische Torremolinos, einst Hippieparadies, heute durchbetonierte Ferienburg, zum Ort komödiantisch-fami­liärer Vergangenheitsbewältigung wird.

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