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Bei ihrer dritten Begegnung verbringen Julie Delpy und Ethan Hawke einen Urlaub in Griechenland. Die Romantiker von einst sind in »Before Midnight« im Ehealltag angekommen und verhandeln auf charmante Weise Liebes- und Lebensdinge.
Paul Schraders Film ist eine Reflexion über Schuld, Trauma und Hoffnung, und zugleich ein zorniges Plädoyer gegen Unrecht und ungesühnte Kriegsverbrechen. Hervorragend besetzt, nur manchmal zu kühl und zu betont undramatisch.
Zwei Streberinnen wollen in der Nacht vor dem Schulabschluss endlich Party machen: Toll besetzt und gespielt, mangelt es »Booksmart« an Mut zur Schärfe. Was bleibt, ist ebenso nette wie harmlose Unterhaltung.
Mit absurdem Witz und leiser Melancholie erzählt die Französin Sophie Fellières von einer mittelalten Frau in einer Lebenskrise – mit scheinbar planlosen Konversationen und wirren Handlungen. Manchmal herausfordernd und doch faszinierend.
Nach 635 Schließtagen öffnete das ehemalige DDR-Premierenkino »International« im Frühjahr 2026 seine gläsernen Türen. Das Ikonische Kino in Texten und Bildern.
Kino, Leben, Zeitgeschichte: Alexander Horwaths großartiger Essayfilm »Henry Fonda for President« ist jetzt mit Bonusmaterial als DVD erschienen.
Der österreichische Künstler Norbert Pfaffenbichler hat mit seiner grotesk anmutenden Trilogie radikales Experimentalkino entworfen, wie man es selten zu sehen bekommt.
Eine junge DJ und die Münchner Technoszene der 90er: Der Vierteiler verbindet Zeitgeschichte mit Coming-of-Age.
Am ersten Film kein gutes Haar: Dominik Graf im ausführlichen Werkgespräch mit der Medienwissenschaftlerin Lisa Gotto.
Ben Rivers entwirft einen poetischen Endzeitfilm zwischen Kindheit, Mythos und Klimakatastrophe.



