Roque Baños

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Nach Jahrzehnten endlich vollendet: Terry Gilliams Film »The Man who killed Don Quixote« um den Ritter von der traurigen Gestalt. Furios zwischen den Zeitebenen springend sind doch gerade die Randfiguren ungelungen
Ein Versicherungsmakler soll in seinem Pendlerzug eine unbekannte Person ausfindig machen, ansonsten stirbt seine Familie. »The Commuter« ist ein aufwendiger Konzeptthriller von Jaume Collet-Serra mit Liam Neeson als widerwilliger Actionheld
Die Suche nach Jesu Leichnam als kriminalistische Recherche: Ein römischer Soldat, stark gespielt von Joseph Fiennes, leitet die Ermittlungen und wandelt sich in deren Folge vom stoischen Skeptiker zum bekehrten Christ. »Auferstanden« ist ein überdurchschnittlicher Bibelfilm inszeniert von der einstigen Regiehoffnung Kevin Reynolds
Ron Howard verzettelt sich beim Erzählen von »Im Herzen der See«, der Vorgeschichte zu »Moby Dick«, zuerst in allzu konventionellen dramatischen Strängen, gibt dann aber zugunsten eines beeindruckend in Szene gesetzten Wals alles auf
Alejandro Amenábar kommt hier weder an ganz große Vorbilder wie »Rosemaries Baby« noch an seinen eigenen »The Others« heran. Doch eine leidlich spannende, atmosphärisch überzeugende Angelegenheit ist seine Satanismusgeschichte allemal
Spike Lees ambitioniertes Remake des koreanischen Films von Park Chan-wook aus dem Jahr 2003 deckt die Schwächen eines vielleicht doch nicht ganz so gut gealterten Bildersturms auf – denn das Bemühen, die Ungereimtheiten der Vorlage durch eine plausiblere Dramaturgie zu korrigieren, trägt nicht unbedingt zum Funktionieren des Remakes bei
Remake des berüchtigten Splatterfilms von 1981 über eine vom Bösen bevölkerte einsame Hütte im Wald. Das simple Handlungsgerüst erweist sich einmal mehr als effektive Plattformfür eine Aneinanderreihung drastischer Abscheulichkeiten, die für das Genre unabdingbar sind
Das britische Mädchen Mia und der spanische Junge Juan werden jede Nacht in ihren Kinderzimmern von einer gesichtslosen Silhouette im Regenmantel heimgesucht. Der spanische Regisseur Juan Carlos Fresnadillo liefert seichten Hochglanz-Nervenkitzel statt derben Teeniehorror
Álex de la Iglesias krude Faschismusparabel über den Streit zweier Clowns um die Gunst einer schönen Akrobatin entschädigt durch fantasievolles Gewaltspektakel