JIP Film

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In Schwarzweiß gedrehter, visuell beeindruckender Dokumentarfilm über eine über die Länder verstreute syrisch-ukrainische Familie. Streng in einen Prolog und elf Kapitel gegliedert beobachtet Alina Gorlova unvoreingenommen – und doch sehr poetisch.
Regisseurin Antonia Kilian hat einen offenen, intimen, aufschlussreichen und dabei erstaunlich poetischen Dokumentarfilm über eine junge Polizistin in der autonomen kurdischen Region Rojava gedreht.
Holzschnittartig und mit zwei arg hölzernen Protagonisten erzählt Jakob Zapf von der Freundschaft eines missmutigen Rentners (Jürgen Prochnow) mit einem jemenitischen Mädchen (Milena Pribak), das seine Familie vor der Abschiebung bewahren will
Beeindruckende Dokumentation über drei Menschen in Kabul im Jahr 2018. Im Alltag sind Terror und Gewalt immer spürbar
Die Hilfsbereitschaft von vier gutsituierten Mittdreißigern stößt an ihre Grenzen, als der vor Putins Schergen nach Wien gerettete frühere Freund Frau und Kind mitbringt. Bald stehen die eigenen Befindlichkeiten im Zentrum, sehen Selbstbilder sich erschüttert, hat man den Mund zu voll genommen. Ein Film über subjektive Orientierungslosigkeit in politisch harten Zeiten; auch so etwas wie eine Tragikomödie, mit bitterer Schlagseite
Kluger und respektvoller Dokumentarfilm über den Druck der Wirtschaft in einem kleinen Dorf – und den Widerstand dagegen
Die Abrechnung mit einem Land im politischen und moralischen Ausverkauf. Und das eindrückliche Porträt einer mutigen und leidenschaftlichen Journalistin, die gegen enorme Widerstände für die Wahrheit kämpft
Der Diplomfilm von Yulia Lokshina an der Münchener HFF untersucht mit einem ausgefeilten dokumentar-ästhetischen Konzept den in vielen Reportagen oberflächlich gestreiften Brennpunkt von kapitalistischer Ausbeutung und Fleischproduktion in Deutschland
Das Dorf Dobropolje liegt im Donbass-Gebiet, in dem seit langem ein Krieg zwischen der Ukraine und prorussischen Separatisten tobt. Die beiden Filmemacher Veronika Glasuwa und Lukasz Lakomy spüren in ihrem sympathischen Film »Langes Echo« dem Alltag der Bewohner des Städtchens nach
Regisseurin Teona Strugar Mitevska rechnet mit verkrusteten patriarchalen Strukturen und der Ungleichheit zwischen Mann und Frau in Nordmazedonien ab: »Gott existiert, ihr Name ist Petrunya«