Jan Josef Liefers

Als Schauspieler/in:

Gerade als Rainer (Jan Josef Liefers) seine alte Band trotz aller Widrigkeiten wiedervereint, erfährt er von seinem unheilbaren Hirnturmor. Philipp Kadelbach verfilmte Frank Goosens Roman »So viel Zeit« als klamaukige Wohlfühlkomödie mit deutscher Starbesetzung
Übertriebene Komödie von Leander Haußmann, dem sein oft so lakonisch absurder Humor hier in slapstickhafte Momente entgleitet
Mit großartigen Schauspielern, schlagfertigen Dialogen und klugen Gedanken bläst Chris Kraus mit »Die Blumen von gestern« frischen Wind in die Verarbeitung der deutschen Vergangenheit
Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, Jan-Josef Liefers und Bully Herbig verleihen dem Comeback von Starregisseur Wolfgang Petersen zwar jede Menge Starpower, aber nur wenig Schauspielkunst. Wie alles in der Schenkelklopfer-Gaunerkomödie »Vier gegen die Bank« setzen sie auf maßlose Übertreibung. Kaum auszuhalten
Der neue Film von Til Schweiger, mit ihm als Schauspieler, Regisseur und Produzent, ist eine erstaunlich sensible Auseinandersetzung mit Demenz und Alzheimer. Und Didi Hallervorden spielt alle schwindlig
Charmante Romantic Comedy über einen Berliner Single, der auf Umwegen zur großen Liebe findet. Der Kniff des Drehbuchs, das Regisseur Marc Rothemund nach dem Roman von Hans Rath verfasst hat, besteht darin, die klassische Zweiergeschichte beinahe unmerklich in ein quirliges Ensemblestück zu verwandeln. Und Wotan Wilke Möhring glänzt
Man darf es der schwedischen Autorin Marianne Fredriksson und der Regisseurin Lisa Ohlin sicher nicht vorwerfen, dass sie sich mit dieser »Versöhnungsgeschichte« einen leichteren Zugang zum Thema Holocaust verschafft haben. Das »Anderssein« wird hier in eine überzeugende Parabel gegossen, die allenfalls in ihrer filmischen Umsetzung nicht durchgängig gelungen ist

Stimme bei:

Vom Eigenleben der Haustiere erzählt der jüngste Animationsfilm aus dem Hause Illumination (»Die Minions«). Eine Suchaktion nach einem verschwundenen Freund wird zur abenteuerlichen Reise durch New York. Einnehmende Charaktere und präzises komisches Timing lassen den Zuschauer zeitweise vergessen, dass »Pets« nicht dieselbe emotionale Dichte besitzt wie die Filme von Pixar und Disney
Kevin James erhält als schüchterner Tierpfleger von seinen vierbeinigen Schutzbefohlenen unerwartete Unterstützung in Liebesdingen. Harmloser, weitgehend unorigineller Beitrag zur Sprechende-Tiere-Komödie