Farbfilm Verleih

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Barbara Ott erzählt in ihrem schmerzhaft konsequentem Spielfilmdebüt von einem Amateurboxer am existenziellen Abgrund, der in großer Notlage und Verzweiflung sich und seine drei Kinder durchzubringen versucht. Ein einnehmendes, manchmal an der Karikatur kratzendes Sozialdrama mit einem preiswürdig aufspielenden Jannis Niewöhner
Unter blauem Sommerhimmel lernen sich Sam und Tess kennen und verbringen eine abwechslungsreiche Woche miteinander, die beide nicht vergessen werden
Ein in Deutschland lebender Syrer macht sich auf die Suche nach seinem im Bürgerkrieg verschwundenen Bruder. Randa Chahouds Kinodebüt hat gute Absichten, gerinnt aber zu einer überfrachteten, wilde Haken schlagenden Geschichte, die etwas plump auf dramatische Effekte abzielt
Mit erstaunlicher Leichtigkeit und auf Augenhöhe mit ihren Protagonisten erzählt Sarah Winkenstette von zwei sehr unterschiedlichen Jungen, die ihre Heimat verloren haben. »Zu weit weg« ist ein einfühlsamer, niemals sentimentaler Film über Vertreibung und Integration
Überzeugend gespieltes und präzise beobachtetes holländisch-deutsches Melodram, das die hochaktuelle Thematik der Demenzerkrankung aus der Sicht einer Grundschülerin aufrollt
Eine Frau wird durch die Begegnung mit ihrer Jugendliebe von ihrer Vergangenheit eingeholt, wodurch ihre neue Beziehung in Gefahr gerät. »Was gewesen wäre« ist ein wunderbar erwachsenes Liebesdrama, mit beeindruckend sicherer Hand inszeniert. Allerbestes Erzählkino
Vier Geschwister wollen ihre geistig behinderte Schwester ins Heim geben. »Idioten der Familie« ist hervorragend gespielt, mit scharfem Blick für die Egozentrik und Lebenslügen seiner Figuren
Zwei Jahre nach der Zombie-Apokalypse. Zwei junge Frauen versuchen sich von Weimar nach Jena durchzuschlagen. »Endzeit« ist kluges, vieldeutiges, märchenhaftes, ökologisch inspiriertes deutsches Genrekino
Ein Arzt fühlt sich für den Tod eines kleinen Jungen verantwortlich – aber ist er es auch? Vahid Jalilvands konzentriert inszeniertes und meisterhaft gespieltes Drama »Eine moralische Entscheidung« verhandelt Gewissensfragen und ist am Ende vor allem ein bewegendes Plädoyer für Humanismus
Am Rande Reykjaviks löst der Streit um einen Baum einen immer weiter eskalierenden Nachbarschaftskrieg aus. Sorgsam konstruiertes, betont unaufgeregt erzähltes Familiendrama mit schwarzhumorigen Anteilen. Die Figuren bleiben seltsam fremd